Mücke

Aus Mono wird beim Betrachten Stereo

22. Januar 2013, 17:33 Uhr
Künstler Jürgen Kisch im Gespräch mit einer Besucherin der Vernissage. (Foto: sf)

Mit Volker Schönhals, künstlerischer Leiter des Vereins kunst_turm_mücke, verbindet ihn eine enge Freundschaft. In den 1980ern bemalten Kisch und er die Wände des Jugendzentrums in Mücke. Derzeit lebt und arbeitet Kisch in Berlin. Zur Vernissage kamen am Sonntag viele Besucher – und das Ambiente war diesmal mit Bierzeltgarnituren und -kisten garniert.

Der Ausstellungsraum im Kunstturm Mücke präsentiert sich diesmal ganz anders. Man kann von außen nicht hineinschauen, die Glasfenster wurden mit weißen Platten zugestellt. Von innen hat das Atelier an Größe gewonnen. Die Bilder hängen gegen den Uhrzeigersinn. Jedes der Bilder hat einen Bezug zu seinem Gegenüber. Und obwohl alle Bilder eigenständig sind, passen und gehören sie doch zusammen.

Mono – der Titel der Schau geht laut Volker Schönhals zurück auf die ersten Beatles-Platten, die alle mono aufgenommen waren. Später wurde nachgearbeitet, es entstand ein falsches »Stereo«, entsprechend soll bei der Ausstellung durch Bild und Pendant aus Mono Stereo werden. Man hat nur eine Ahnung, was die abstrakten Elemente und Skulpturen darstellen sollen, aber man kann es nicht genau definieren. Es gibt stets mehrere Möglichkeiten. Auch Gegenständliches kann man entdecken, wenn man will.

Bis 3. März sind Betrachter eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen. Auch einige Werke, die in einem Aktzeichenkurs entstanden sind, werden gezeigt.

Jürgen Kisch studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und danach an der Städelschule in Frankfurt. Nach Abschluss des Studiums folgten viele Ausstellungen im In- und Ausland, mehrere Stipendien und Auslandsaufenthalte – unter anderem in Paris (1996 bis 1998) und in Sao Paulo (1999). Die Ausstellung mit 15 Gemälden und einer Reihe von Zeichnungen ist sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung bei Volker Schönhals unter der 0172-1365286 oder v.schoenhals@gmx.de. Interessierte, die die Ausstellung besuchen wollen, werden gebeten, nicht direkt am Kunstturm zu parken.

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