Ulrichstein

Edwin Schneider packt es im ersten Wahlgang

06. November 2011, 22:28 Uhr
»Bin völlig überwältigt«: Wahlsieger Edwin Schneider mit Ehefrau Elke und Tochter Franziska. Einen Ehren-Feuerwehrhelm gab's auch als Geschenk. (Foto: ks)

Er erzielte 54,2% der Stimmen. Der Zweitplatzierte Heiko Müller (SPD) kam auf 23,1%, Norman Möller (CDU) auf 10,1% ebenso wie Dr. Sven Kilian (parteilos). Für Thomas Danner votierten 2,6%. Viele Beobachter hatten fest mit einer Stichwahl gerechnet:

Als ob es ein Omen für den späteren Wahlausgang war: als Erster der Kandidaten hatte Edwin Schneider am Abend den Bürgersaal kurz nach halb sechs mit Ehefrau Elke und Tochter Franziska betreten. Einige Zeit später trafen die anderen Bewerber ein, zuletzt Heiko Müller. Dessen vier Mitbewerber hatten am Abend zuvor noch auf den Wahlkampfabschluss gemeinsam das Glas gehoben. Schon kurz nach sechs traf dann aus Kölzenhain das erste Ergebnis ein, das Edwin Schneider mit 54,7% vorn sah, damit stand der spätere Wahlausgang im Grunde schon fest, was zu diesem Zeitpunkt natürlich noch niemand wissen konnte.

Weiter ging es mit Unter-Seibertenrod und auch hier ging der Trend weiter, der den aus Grebenhain-Bannerod stammenden Schneider vorn sah. Genau wie bei den folgenden Ergebnissen aus Rebgeshain, Ober-Seibertenrod, Wohnfeld und Helpershain. Lediglich in seinem Wohnort Feldkrücken hatte SPD-Mann Heiko Müller die Nase vorn. Gebannt warteten rund 100 Beobachter, darunter Ehrenbürgermeister Erwin Horst, nun auf das Ergebnis der Kernstadt, bis gegen 18.55 Uhr die kleine Sensation perfekt war. Auch hier hatte sich der 49-jährige Schneider mit großem Abstand an die Spitze gesetzt. Jetzt endlich konnte der bis dato konzentriert, aber relativ entspannt wirkende Verwaltungsfachmann jubeln. Nach Umarmungen und Küsschen von Ehefrau und Tochter kamen die Gratulanten zum Zuge, und der Wahlgewinner wandte sich gegen Ende dieses spannenden »Marathonlaufes« an die Zuschauer und bekannte, dieses Endergebnis sei »ein Traum« für ihn. Er dankte Wählern und Unterstützern, seiner Familie (Tochter Carmen hatte wegen Krankheit daheim mitgefiebert), Verwandten, »meinen Fast-Schwiegersöhnen«, aber auch FDP/FW, den Vereins- und Sportkollegen, »meinem Fankreis« und seinem Noch-Chef, Freiensteinaus Bürgermeister Kopp. Wer nun glaube, er wolle in einigen Jahren wieder zurück, um Friedel Kopp im Amt zu »beerben«, der liege falsch, betonte der strahlende Sieger. Er vergaß auch nicht, seinen Mitbewerbern für einen »superfairen Wahlkampf« zu danken, der sei ja fast freundschaftlich abgelaufen. Er habe natürlich fast nichts vorbereitet für eine Feier, so Schneider, doch ein paar Kästen Bier und eine Runde Würstchen seien auf alle Fälle drin und er lud alle ein, mit ihm zu feiern.

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