Mietwohnungsbau

Dieselstraße: Wobau Bad Nauheim hat losgelegt

Seit Jahren wird geplant, jetzt geht’s endlich los: Die Bad Nauheimer Wohnungsbau-Gesellschaft hat mit der Verwirklichung ihres großen Wohnungsbauprojekts in der Dieselstraße begonnen.
02. Januar 2018, 11:00 Uhr
Geräumt: Die alten Werkstatthallen der Firma Vergölst sind verschwunden, auf diesem Grundstück errichtet die Wobau 55 Mietwohnungen. (Foto: nic)

Erster Schritt des Projekts ist der Abriss der alten Werkstatthallen des Vergölst-Servicezentrums, das vor etwa zwei Jahren ins Gewerbeband Frankfurter Landstraße umgezogen war. Die Hallen sind bereits dem Erdboden gleich gemacht, nach Auskunft von Hans-Peter Klein (Wobau) muss noch die betonierte Zufahrtsrampe zu dem 6300 Quadratmeter großen Gelände entfernt werden. Anschließend wird der Bauschutt geschreddert. Mitte oder Ende Januar werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

Bereits vor fünf Jahren hatte das Stadtparlament beschlossen, den Bebauungsplan »Dieselstraße« aufzustellen. Rechtskraft erlangte der B-Plan 2015. Er sieht eine sukzessive Umwandlung von Teilen der Gewerbeflächen in der Dieselstraße in ein Wohngebiet vor. Den Anfang hat die Firma Dexturis gemacht, die auf dem ehemaligen Areal einer Spedition mehrere Gebäude mit Eigentumswohnungen errichtet. Jetzt folgt die Wobau als zweiter Investor.

Zwei Tiefgaragen

Auf dem Grundstück wird die städtische Gesellschaft bis 2020 sieben zwei- oder dreigeschossige Häuser (jeweils plus Staffelgeschoss) bauen. Es entstehen 55 Mietwohnungen mit zwei bis vier Zimmern. Dabei legt die Wobau Wert auf Barrierefreiheit und Lärmschutz, weil die Main-Weser-Bahntrasse und die viel befahrene Straße Am Goldstein angrenzen. Zwei Tiefgaragen bieten Raum für 66 Stellplätze. Die Energieversorgung erfolgt mittels eines Blockheizkraftwerks und einer Gasbrennwerttherme. Eine Solaranlage soll der Stromversorgung dienen.

Einst verfolgte die Politik mit dem Projekt das Ziel, »bezahlbaren Wohnraum« für Durchschnittsverdiener zu schaffen. Diese Vorgabe dürfte allerdings nur schwer umzusetzen sein, denn die Mietpreise werden laut Kalkulation bei gut 9 Euro pro Quadratmeter liegen. Grundlage dieser Berechnung ist die Investitionssumme, die nach Angaben von Wobau-Geschäftsführer Reimund Bell 14 Millionen Euro beträgt.

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