DFB-Pokal-Viertelfinale

Historische Chance für die Eintracht

Mit drei Niederlagen im Gepäck steht der Eintracht am Dienstag ein wegweisendes Spiel im Pokal. Trainer Niko Kovac beklagt, dass im Vorfeld über Vieles gesprochen wird, aber nicht über den Gegner.
28. Februar 2017, 12:44 Uhr

Die »historische Chance« auf ein großes Finale in Berlin will sich Niko Kovac nicht von Zweitligist Arminia Bielefeld verderben lassen. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie für Eintracht Frankfurt soll im Viertelfinale des DFB-Pokals am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) die Trendwende gelingen. »Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft ihr wahres Gesicht zeigen wird«, sagte Trainer Kovac. »Das Halbfinale würde uns ein Live-Spiel und ein bisschen Geld in die Kassen bringen«, verdeutlichte er. Und, natürlich: Die Chance auf das Endspiel im Berliner Olympiastadion.

Seit zehn Jahren haben die Hessen nicht mehr die Vorschlussrunde des Pokals erreicht. Knapp 40 000 Zuschauer erwarten sie deshalb am Faschingsdienstag in Frankfurt gegen einen im Abstiegskampf steckenden Zweitligisten. »Wir haben die Möglichkeit, gegen Bielefeld etwas zu schaffen, was wir lange nicht mehr erlebt haben. Es ist ein wichtiges Spiel und wir wollen es gewinnen«, betonte Kovac. Zu wenig sei ihm im Vorfeld über die Arminia gesprochen worden. Stattdessen waren nach dem Feldverweis von Haris Seferovic, der am Montag für drei Ligapartien gesperrt wurde, die Kartenflut oder Personalsorgen die Hauptthemen im Frankfurter Umfeld.

Abraham und Mascarell wieder im Kader

Die Kadersituation entspannt sich für das Pokalspiel wieder etwas, mit Abwehrchef David Abraham und Mittelfeldmann Omar Mascarell bekommt der Trainer zwei Stammspieler zurück.

Vorwürfe gegen die »Tretertruppe« möchte der 45-Jährige trotz sechs Platzverweisen in der laufenden Bundesliga-Saison nicht mehr kommentieren. Er sei das Thema leid, sagte Kovac. Auch Defensivallrounder Makoto Hasebe fordert den Fokus auf andere Themen. »Wir haben jetzt zwei Heimspiele hintereinander, dafür müssen wir den Schalter im Kopf umlegen und diese Spiele gewinnen«, sagte der Japaner vor dem Doppelpack gegen Bielefeld und Freiburg am Sonntag. Gerade der Zweitligist ist im Pokal allerdings ein gefährliches Los. Erst vor zwei Jahren stand die Arminia im Halbfinale. Im laufenden Abstiegskampf sieht Trainer Jürgen Kramny das Viertelfinale bei der Eintracht allerdings als Bonusspiel. »Aue ist wichtiger als Frankfurt«, kündigte Kramny in der Woche des Kellerduells an. Zu verschenken hat der ehemalige Stuttgart-Coach dennoch nichts: »Das Ziel ist natürlich, eine Runde weiter zu kommen.«

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