Unbequemer Gegner

Nach drei Niederlagen hintereinander will Eintracht Frankfurt in der Bundesliga endlich den Abwärtstrend stoppen. Doch die personellen Probleme des Teams sind unverändert groß – zehn Spieler fehlen am Sonntag gegen den SC Freiburg.
03. März 2017, 22:31 Uhr
Auf einen harten Kampf stellt sich die Eintracht ein – so wie in dieser Szene von der 0:1-Niederlage, in der Timothy Chandler (r.) gegen Freiburgs Vincenzo Grifo klärt. (dpa)

Das Pokal-Halbfinale ist erreicht, das Comeback von Marco Russ ausgiebig gefeiert – doch die Probleme von Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga sind damit noch längst nicht behoben. Nach drei Niederlagen in Serie muss die Eintracht am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen den äußerst unbequemen SC Freiburg antreten. Und noch immer sind dann zehn Frankfurter Spieler gesperrt, verletzt oder noch nicht wieder voll belastbar. »Nach drei Niederlagen wäre es gut, wenn wir jetzt mal wieder gewinnen könnten. Denn gleich danach fliegen wir nach München«, sagte Trainer Niko Kovac am Freitag. Und hinzu kommt: Während der Frankfurter Schwächephase ist der SC Freiburg in der Tabelle bis auf fünf Punkte herangekommen und dadurch langsam zu einem Konkurrenten im Wettbewerb um die Europa-League-Plätze erwachsen.

Die Eintracht hat viel von ihrer Kompaktheit und ihrem Schwung aus der Hinrunde eingebüßt. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Mannschaft auf einmal etwas zu verlieren hat. Viel entscheidender sind für Kovac aber die großen personellen Probleme. »50 Prozent unserer Feldspieler sind uns abhanden gekommen«, betonte er am Freitag noch einmal. »Das ist für einen Verein wie Eintracht Frankfurt nicht leicht zu kompensieren. « Auch vor dem Freiburg-Spiel hat sich die Situation nur leicht entspannt. Mit Omar Mascarell kehrt nach abgelaufener Gelbsperre wenigstens eine Alternative für den ausgedünnten Defensivbereich zurück. Außerdem sind Makoto Hasebe (Fieber) und Bastian Oczipka (Probleme am Sprunggelenk) nach ihrer Zwangspause beim DFB-Pokalspiel gegen Bielefeld wieder dabei. Dafür hat es erneut Guillermo Varela erwischt, der wieder Probleme an seinem Sprunggelenk – und ist damit nach David Abraham, Haris Seferovic, Jesus Vallejo, Marco Fabian, Slobodan Medojevic, Marc Stendera, Andersson Ordonez, Bamba Anserson und Yanni Regäsel Ausfall Nummer zehn.

Kovac wird unterdessen mit dem Fair-Play-Preis des Deutschen Sports ausgezeichnet. Er erhält den vom Deutschen Olympische Sportbund und dem Verband Deutscher Sportjournalisten gestifteten Preis am 16. März in Wiesbaden. Kovac hatte beim Relegations-Rückspiel zwischen Nürnberg und der Eintracht im Moment des Sieges seiner eigenen Mannschaft großes Mitgefühl für die unterlegenen Nürnberger gezeigt.

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