Hauptsponsor

Indeed neuer Hauptsponsor bei Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat einen neuen Hauptsponsor. Und der gibt in den nächsten drei Jahren nicht nur viel Geld, sondern soll auch helfen, die Marke »Eintracht Frankfurt« internationaler zu machen.
23. Juni 2017, 16:21 Uhr
Frankfurts Sportvorstand Axel Hellmann will seine Eintracht international zur Marke machen. (Foto: dpa)

Zur Vorstellung des neuen Hauptsponsors waren die Granden von Eintracht Frankfurt im feinen Zwirn in der Wolfgang-Steubing-Halle am Riederwald erschienen. Mit dem amerikanischen Internet-Unternehmen Indeed hat der hessische Fußball-Bundesligist am Freitag nicht nur einen potenten Geldgeber für die kommenden drei Jahre feierlich präsentiert, sondern auch die Internationalisierung der Vereinsmarke weiter vorangetrieben. »Für uns ist das ein Feiertag und ein weiterer Meilenstein bei der Entwicklung neuer Partnerschaften«, sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann.

Die US-Firma ist die weltweit größte Jobsuchmaschine mit Webseiten in über 60 Ländern und in 28 Sprachen. »Wir wollen uns damit noch stärker den vielfältigen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters öffnen«, begründete Hellmann die Wahl des neuen Partners.

 

6,7 Millionen pro Saison

 

Darüber hinaus wolle der Verein sein Profil auf internationaler Ebene und insbesondere in den USA weiter schärfen. »Die Internationalisierung ist für uns als Club maßgeblich. Und Indeed scheint der ideale Partner zu sein, um unsere Ziele zu erreichen«, sagte Hellmann. Aus seiner Sicht ist es aber für beide Seiten eine Win-Win-Situation: »Die Bundesliga ist eine sehr attraktive Marke und Eintracht Frankfurt eine der attraktivsten Marken in der Bundesliga.«

Dem Vernehmen nach kassieren die Frankfurter pro Saison geschätzt 6,7 Millionen Euro und damit einige Hunderttausend Euro mehr als vom bisherigen Hauptsponsor (Krombacher). Entsprechend zufrieden ist man bei den Hessen über den Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2020. »Das tut uns gut, denn es gibt uns Planungssicherheit«, sagte Sport-Vorstand Fredi Bobic. Durch die künftig höheren Erlöse aus dem TV-Vertrag und die Millionen-Einnahmen aus dem DFB-Pokal haben die Frankfurter einen größeren finanziellen Spielraum bei der Zusammensetzung der neuen Mannschaft. »Es ist klar, dass wir investieren müssen«, erklärte Bobic.

 

Nächster Zugang ist ein Japaner

 

Nächster Neuzugang wird der Japaner Daichi Kamada sein, dessen bisheriger Club Sagan Tosu am Freitag bereits die Einigung mit der Eintracht vermeldete. Bobic wollte den Transfer des 20 Jahre alten Mittelfeldspielers aber noch nicht bestätigen. »Der Deal ist noch nicht perfekt, sonst wäre der Spieler schon hier«, sagte er.

Nicht mehr äußern wollte sich Bobic über Kapitän Alexander Meier, der die Eintracht-Ärzte erst mit großer Verspätung über die Details seiner Knöchelverletzung informiert und die Vereinsführung damit mächtig verärgert hatte. »Es wird ein Gespräch mit ihm geben. Damit ist alles dazu gesagt«, wiegelte Bobic weitere Nachfragen ab.

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