»Ein guter Auftritt«

Sechs neue Spieler standen in der Startelf, Kevin-Prince Boateng kam in der zweiten Halbzeit ins Spiel: Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt hat ein völlig neues Gesicht. In Freiburg überzeugte die Truppe, am Samstag gegen Wolfsburg soll jetzt der erste Sieg her.
21. August 2017, 22:47 Uhr
Machen zufriedene Mienen nach einem gelungenen Saisonauftakt: Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic (l.) und Trainer Niko Kovac. (Foto: dpa)

Vier Punkte aus den ersten beiden Spielen: Das ist jetzt das große Ziel von Eintracht Frankfurt und das wäre für diese völlig neu formierte Mannschaft auch ein Erfolg. Nach dem ordentlichen 0:0 zum Saisonauftakt beim SC Freiburg gilt der Blick jetzt dem ersten Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison am kommenden Samstag gegen den VfL Wolfsburg. »Ich bin glücklich über meine ersten Minuten im Eintracht-Trikot. Lasst uns zurück an die Arbeit gehen und zu Hause die nächsten drei Punkte holen«, schrieb der prominente Neuzugang Kevin-Prince Boateng via Twitter.

Der erst am Freitag verpflichtete Mittelfeldspieler kam am Sonntag in Freiburg immerhin 23 Minuten zum Einsatz. Gegen Wolfsburg könnte er als Sturmpartner des Sieben-Millionen-Euro-Einkaufs Sebastien Haller zum ersten Mal von Beginn an dabei sein.

Das Gute aus Frankfurter Sicht: Am ersten Spieltag standen bereits sechs Neuzugänge in der Startelf. Zwei weitere wurden mit Boateng und Danny da Costa in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Gemessen an diesen immensen personellen Veränderungen wirkte die Mannschaft bereits sehr homogen und eingespielt. Vor allem die neu verpflichteten Gelson Fernandes und Jonathan de Guzman im Mittelfeld, Haller im Sturm und Simon Falette in der Dreier-Abwehrkette hinterließen zum Einstand einen guten Eindruck.

»Die Spieler haben zum ersten Mal in dieser Formation zusammen gespielt und dafür haben sie es gut gemacht«, sagte Sportdirektor Bruno Hübner. »Wir haben hier in Freiburg ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Mit dem Auftakt sind wir hochzufrieden. Insgesamt finde ich, dass wir deutlich sicherer geworden sind, was den Spielaufbau betrifft. Wir haben weniger Ballverluste.«

Das einzige Manko dabei: »Am Ende haben wir vielleicht sogar zwei Punkte liegen gelassen«, sagte Hübner. »Nach dem ersten Durchgang kann es theoretisch 3:0 für uns stehen.« Auch Trainer Niko Kovac meinte: »Wir hätten das Spiel gewinnen müssen. Wir hatten genügend Chancen. Aber es war ein guter Auftritt. Das war besser als im vergangenen Jahr.«

Vor dem Heimspiel-Auftakt am kommenden Samstag könnte den Frankfurtern zugutekommen, dass der Gegner aus Wolfsburg nach dem 0:3 gegen Borussia Dortmund bereits wieder unter Druck steht. »Langsam schämt sich auch der Ball«, titelte die »Bild«-Zeitung über den VfL. Diese Verunsicherung will die Eintracht nutzen.

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