Hallenmasters

Gruppen ausgelost – nur noch 14 Teams melden für Budenzauber

Das Licht des Hallenmasters im Kreis Alsfeld strahlt nicht mehr ganz so hell. Für die Veranstaltung in diesem Winter meldeten 14 erste Mannschaften. Erfreulichess gibt’s indes in Sachen Fair Play.
10. November 2017, 17:48 Uhr
Kreisfußballwart Frank Heller (l.) zeichnet Dennis Reichhardt von der SG Appenrod/Maulbach für sein vorbildliches und faires Verhalten aus. (Foto: cso)

Weder Kreisfußballwart Frank Heller noch Gerhard Kuntz und Peter Kraus vom Freundeskreis Fußball im Kreis Alsfeld können es so richtig verstehen, wieso das Interesse der Vereine am Sparkassen-Hallenmasters so schwindet. Waren es im vergangenen Winter immerhin noch 16 Vereine, die sich für die Kreismeisterschaften unter dem Hallendach meldeten, so hatten die Fußball-Oberen im Kreis am Donnerstagabend nur noch 14 Mannschaften auf die Gruppen zu verteilen (die AAZ berichtete). Bei den Reserven sind elf Teams gemeldet, bei den Alten Herren neun. Alle Turniere werden in der Alsfelder Großsporthalle ausgetragen. Am Rande der Auslosung zeichneten Heller und der Ehrenamtsbeauftragte Enno Oehler zwei Akteure der SG Appenrod/Maulbach für ihr sportlich faires Verhalten in den jüngsten B-Liga-Partien aus.

Dennis Reichhardt und Mirko Maiss, der nicht anwesend sein konnte, hatten kürzlich gezeigt, dass es beim Fußball nicht immer ums Ergebnis gehen muss. Reichhardt gab beim 2:0-Erfolg seiner SG gegen die Spvgg. Mücke II zu, dass ein Ball, den der Schiedsrichter schon im Tor sah, eben noch nicht die Linie überquerte hatte. Der Referee nahm den Treffer ebenso zurück wie der Unparteiische im Spiel der Homberger Vorstädter beim SV Bobenhausen (1:1). Hier zeigte Maiss ein von ihm begangenen Foul beim Schiedsrichter an – obwohl aus dem folgenden SG-Angriff ein Tor resultierte. Beide erhielten vom Hessischen Fußball-Verband (HFV) für ihr Fair Play ein T-Shirt und einen Gutschein. Für die vorbildlichen Sportler legte der Freundeskreis noch einen weiteren Gutschein obendrauf sowie ein Fässchen Bier für die Mannschaft der SG.

Bei der Auslosung zeigte sich Thomas Goß, Leiter des BeratungsCenters der Sparkasse Oberhessen als »gerechte« Glücksfee und verteilte die Favoriten nahezu gleichmäßig. Bei den Aktiven kommen aus zwei Fünfer- und einer Vierer-Gruppe die beiden jeweils besten Mannschaften weiter. Dazu qualifizieren sich die beiden besten Gruppendritten. Um diese zu ermitteln, werden in den Fünfer-Gruppen die Ergebnisse gegen den Letzten im Abschlussklassement gestrichen.

Während die ersten Mannschaften wie immer »zwischen den Jahren« beginnen, legen die Reserveteams schon vor Weihnachten los. Die Alten Herren spielen am 29. Dezember ihre Vorrunde. Wie Kraus mitteilte, sei in dieser Konkurrenz neben der Möglichkeit der Spielgemeinschaft auch eine Gastspielerlaubnis für bis zu drei Spieler vorgesehen. »Die kann noch am Spieltag oben in der Sprecherkabine bei uns beantragt werden«, ließ Heller wissen, der mit seinen Mitstreitern nichts unversucht lassen will, um wieder mehr Vereine für die Traditionsveranstaltung zu gewinnen. Finanziell lockt der Budenzauber immerhin mit 125 Euro für jeden Klub. »Dazu werden 2500 Euro Preisgeld ausgeschüttet«, sagte Gerhard Kuntz. Ob das Turnier attraktiver wird, wenn man auf Handballtore spielt, bleibt abzuwarten. Diese Annäherung an die Futsal-Regeln ist allerdings der Leitlinie des HFV geschuldet.

 

 

Erste Mannschaften

Gruppe A: FSG Homberg/Ober-Ofleiden, SV Hattendorf, SV Nieder-Ofleiden, SG Grebenau/Schwarz, SG Schwalmtal (Spieltage: 27. Dezember und 3. Januar)

Gruppe B: TSV Burg-/Nieder-Gemünden, FSG Kirtorf, SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod, FC Bechtelsberg, SV Bobenhausen (Spieltage: 28. Dezember und 2. Januar)

Gruppe C: FSG Ohmes/Ruhlkirchen, SG Romrod/Zell, VfR/TV Groß-Felda, Spvgg. Leusel (Spieltage: 28. Dezember und 3. Januar)

Modus: Die Gruppenphase wird mit Hin- und Rückspielen ausgetragen. Es findet keine Zwischenrunde statt. Die beiden ersten Teams jeder Gruppe sind für die Endrunde am 6. Januar qualifiziert. Dazu kommen die beiden besten Dritten. Am Endspieltag wird in zwei Vierer-Gruppen gespielt.
 

Reserven

Gruppe A: SG Groß-Eichen/Atzenhain, SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod, SG Romrod/Zell, TSV Burg-/Nieder-Gemünden, SG Schwalmtal, FSG Homberg/Ober-Ofleiden (Spieltag: 22. Dezember)

Gruppe B: FSG Ohmes/Ruhlkirchen, SV Nieder-Ofleiden, FSG Kirtorf, Spvgg. Leusel, SV Hattendorf (Spieltag: 21. Dezember)

Modus: Die Gruppenphase wird in einer einfachen Runde ausgetragen. Für die Endrunde am 5. Januar sind die ersten vier Mannschaften jeder Gruppe qualifiziert. Am Endspieltag wird in zwei Vierer-Gruppen gespielt.
 

Alte Herren

Gruppe A: FSG Homberg/Ober-Ofleiden, SG Romrod/Zell, SG Schwalmtal, FSG Ohmes/Ruhlkirchen, SV Altenburg (Spieltag: 29. Dezember)

Gruppe B: SV Hattendorf, Spvgg. Leusel, FSG Mücke/Merlau/Weickartshain, FSG Alsfeld/Eifa (Spieltag: 29. Dezember)

Modus: Die Gruppenphase wird in einer einfachen Runde ausgetragen. Für die Endrunde am 6. Januar qualifizieren sich die beiden ersten Mannschaften jeder Gruppe. Am Endspieltag werden die Halbfinals »über Kreuz« gespielt.

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