Winterlaufserie

17-jähriger Müller läuft zum Auftakt eine Topzeit

Der 17-jährige Dominik Müller setzt beim Auftakt der Limes-Winterlaufserie aus heimischer Sicht das Highlight: Er wird in 34:31 Minuten Dritter über zehn Kiolometer.
14. November 2017, 12:00 Uhr
Der Startschuss zum Hauptlauf bei der Limes-Winterlaufserie in Watzenborn-Steinberg ist gefallen: Links mit der Nummer 294 der spätere Dritte Dominik Müller (LG Langgöns-Oberkleen); rechts mit der Nummer 388 der viertplatzierte Moritz Weiß (LAZ Gießen). (Theimer)

Der dauerhafte Nieselregen und die frischen Temperaturen von deutlich unter 10 Grad konnten die Teilnehmer vom Auftakt in die traditionsreichste Winterlaufserie der Region nicht abhalten. Zum Start der 43. Limes-Winterlaufserie im Zehn-Kilometer-Hauptlauf sowie über die ebenfalls angebotenen fünf Kilometer konnten die Ausrichtervereine TV Watzenborn-Steinberg, TV Grüningen und TV Holzheim immerhin 340 Finisher begrüßen. Den größten Erfolg aus regionaler Sicht landete Niklas Raffin vom TSV Krofdorf-Gleiberg über den »Fünfer«, den er in sehr guten 15:54 Minuten deutlich gewann.

Quintett mit 34er-Zeiten

Das spannendste Rennen war jedoch die Männerkonkurrenz über die zehn Kilometer: Hier lief ein Quintett 34er-Zeiten, das sich auch früh vom Rest des Feldes abgesetzt und eine Spitzengruppe gebildet hatte. Am Ende setzten sich der Kirchhainer Oliver Hoffmann und der Wetterauer Florian Bartels ein wenig vom Rest ab, die beinahe gemeinsam die Ziellinie überquerten. In 34:18 Minuten siegte Hoffmann, der keine zwei Wochen zuvor hessischer Marathonmeister in 2:23:12 Stunden geworden war, mit einer einzigen Sekunde Vorsprung. Ein bärenstarkes Rennen machte auch Dominik Müller von der LG Langgöns-Oberkleen, der letztes Jahr die fünf Kilometer gewonnen hatte. Der erst 17-Jährige, dessen nächster Wettkampfhöhepunkt die deutschen Berglaufmeisterschaften sein werden, erreichte das Ziel nach 34:31 Minuten in persönlicher Bestzeit als Dritter. Damit konnte er sogar den viertplatzierten Moritz Weiß vom LAZ Gießen um 20 Sekunden hinter sich lassen und Platz eins in der M20 belegen. In guten 36:50 Minuten belegte Michael Seehawer vom SV Dorf-Güll den siebten Rang.

Klassensieg für Seidel

In den Altersklassen konnte sich außer Müller lediglich »Altmeister« Martin Seidel in die Siegerlisten eintragen. Der ehemalige Top-Mittelstreckler, der einst die 3000 Meter Hindernis in großartigen 8:48 Minuten lief, gewann im Trikot des TSV Krofdorf-Gleiberg die M55 in 41:00 Minuten. Zwar kein Gießener, aber nah dran und immer einer Erwähnung wert: Werner Schanné vom Team Naunheim erreichte das Ziel trotz seiner bereits 82 Jahre (!) in für das Alter phänomenalen 53:32 Minuten.

Die Konkurrenz der Frauen war eine klare Sache zugunsten von Schannés Vereinskollegin Sarah Haustein. Die 55 Jahre jüngere Haustein siegte locker in 39:07 Minuten. Dahinter lief Silke Laun vom ASC Licher Wald in guten 41:36 Minuten auf den zweiten Platz im Gesamtklassement und zum Sieg in der W45. Betty Will vom TSV Krofdorf-Gleiberg kam in 42:34 Minuten als Vierte an, womit sie das Podium nur um fünf Sekunden verpasste. Witziger Zufall: Schon im letzten Jahr hatten Haustein und Will die Plätze eins und zwei in der W20 belegt, und zwar in fast identischen Zeiten. Haustein traf nämlich ihre Vorjahreszeit auf die Sekunde genau, und Will lag um die Winzigkeit einer Sekunde unter der ihren. Außer Laun konnte sich auch ihre Vereinskameradin Charlotte Kraushaar über einen Altersklassensieg freuen, nämlich über den in der W70 in 56:18 Minuten. Platz eins in der W60 gab es für Petra Schladitz vom TV Kesselbach (50:52).

Flotter Fünf-Kilometer-Lauf

Bei den flotten fünf Kilometern blieben außer Sieger Raffin gleich sieben weitere Läufer, darunter eine Frau, unter den 20 Minuten. So gab es für den Grüninger Christian Seth trotz vorzeigbarer 19:47 Minuten »nur« den sechsten Platz bei den Männern, während Raffins ärgster Verfolger (Clemens Möller/Marburg) 16:42 Minuten benötigte. Flotteste Frau war die erst 13-jährige Svea Regina aus Wetzlar, die 19:37 Minuten für ihren Sieg benötigte. Auf einer bestenlistenreifen Strecke würde diese Zeit in ihrer Altersklasse Platz zwei in der hessischen Bestenliste bedeuten. Beste lokale Läuferin war Katja Kuhl vom TV Watzenborn-Steinberg, die in 24:20 Sechste wurde. Die kürzere der beiden Strecken war auch für Walker ausgeschrieben. Hier siegten genau wie im letzten Jahr Christian Jammer (Treiser LWT/30:25 Minuten) und Susanne Rosemann (30:51).

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