Fußball

Ü40-Kicker im deutschen Pokal mit Nervenstärke weiter

Ein überragender Udo Schömann, vier Tore von Rudi und Steven Hassler – ein nervenstarker Matthias Faber. Die Fußballer der SG VfB 1900 Gießen/TSV Großen-Linden sind im Ü40-Pokal weiter.
14. November 2017, 15:35 Uhr
Verwandelt den entscheidenden Elfmeter: Matthias Faber (r.), der mit der SG VfB 1900 Gießen/TSV Großen-Linden in die nächste Runde des Ü40-Pokals einzieht. (Archivfoto: ov)

Die Spielgemeinschaft VfB 1900 Gießen/TSV Großen-Linden hat es geschafft. Die »Oldies« aus Mittelhessen setzten sich in der ersten Runde des deutschen Ü40-Pokals am Wochenende beim SSV Weimar nach Elfmeterschießen durch und zog damit in die nächste Runde ein. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 2:2 gestanden, so dass es ins Elfmeterschießen ging – mit dem besseren Ende (7:6) für das Team aus Mittelhessen.

Überragender Spieler bei der heimischen Spielgemeinschaft war Keeper Udo Schömann,der sich etliche Male mit Glanzparaden auszeichnete, ehe er mit einem gehaltenen Elfmeter Matthias Faber die Chance eröffnete, mit seinem Treffer den Einzug der SG VfB 1900 Gießen/TSV Großen-Linden perfekt zu machen – mit Erfolg.

Frühe Führung hielt nicht lange

Die SG erwischte einen Start nach Maß und ging durch Steven Hassler nach fünf Minuten in Führung. Doch die hielt nicht lange, die Gastgeber drehten innerhalb von zehn Minuten das Spiel und gingen mit 2:1 in Führung. Nach dem Wechsel konnte der TSV durch einen tollen Treffer von Rudi Hassler den Ausgleich erzielen. Anschließend spielte nur noch der Gastgeber.

Doch ein glänzender Udo Schömann und das Unvermögen der Weimarer verhinderten die erneute Führung der Gastgeber. So rettete sich die SG in die Verlängerung. Auch hier war der Gastgeber spielbestimmend, Schömann rettete erneut mehrfach durch glänzende Paraden. Die SG zeigte eine tolle kämpferische Leistung und erreichte dadurch das Elfmeterschießen.

Trotz wiederholtem Elfmeter die Nerven behalten

Rudi Hassler, Ümit Komac, Steven Hassler und Mehmet Sahin verwandelten sicher. Den vierten Elfmeter hielt SG-Keeper Udo Schömann und krönte damit seine tolle Leistung. Jetzt musste nur noch der letzte SG-Schütze Matthias Faber treffen. Das tat er auch, doch der Schiedsrichter ließ den Elfmeter wiederholen. Faber behielt die Nerven und traf erneut. Nun kannte der Jubel keine Grenzen mehr bei der SG.

Unterm Strich ein glücklicher Sieg gegen einen starken Gegner. Die hervorragende kämpferische Leistung des Teams und die Aussicht, dass das Zusammenspiel sich von Spiel zu Spiel noch steigern lässt, gibt Anlass, optimistisch in die nächste Runde zu schauen. Die wird voraussichtlich im März 2018 ausgetragen.

Für die SG VfB 1900 Gießen/TSV Großen-Linden spielten: Schömann; Maaß, Reeh, Faber, Goncalves, Sahin, Komac, Pavel, Aljija, Schegitz, Kuczewski, Rudi Hassler, Steven Hassler, Reimchen.

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