Grundstein

Playdown-Start nach Maß für Licher BasketBären

Topstart für die Licher BasketBären in die Playdowns: Bei den Rhöndof Dragons setzten sich die Licher mit 79:69 durch und legen damit den Grundstein für den Ligaverbleib in der Pro B Süd.
20. März 2017, 12:00 Uhr
Simon Kutzschmar (l.) von den Licher BasketBären zieht beim wichtigen 79:69 in Rhöndorf an Yannik Kneesch vorbei. (Foto: Kutzschmar)

»Das war sehr gut. Wir haben schön zusammengespielt, und der Sieg war wichtig und gibt viel Selbstvertrauen«, sagte Rolf Scholz zufrieden, der die Licher BasketBären gemeinsam mit Lutz Mandler coacht. Denn die Mittelhessen gewannen ihr erstes Spiel in den Playdowns der Pro B dank eines starken Endspurts mit 79:69 (34:34) bei den Dragons Rhöndorf. Damit nahmen sie zum einen erfolgreich Revanche für die exakt vier Wochen zuvor dort erlittene Niederlage, und zum anderen kamen sie dem Klassenerhalt dadurch bereits jetzt einen großen Schritt näher.

Beiden Teams war in der Anfangsphase anzumerken, wieviel auf dem Spiel stand, und entsprechend nervös agierten die punktgleichen Rivalen zunächst. Immer wieder konnte eine der beiden Mannschaften einen Lauf setzen, wie etwa Lich zum 5:0-Start, Rhöndorf mit drei Dreiern zur eigenen 14:8-Führung (6.) und zum 27:20 (16.) oder erneut Lich mit dem 12:0-Lauf auf 32:27 (18.).


Topscorer Lucier kontrolliert

Aber immer wieder fand der Gegner eine passende Antwort und zog nach, sodass es ausgeglichen 34:34 zur Halbzeitpause stand. Lich stand in dieser Phase in der Defense stabil und kontrollierte vor allem den Topscorer des letzten Aufeinandertreffens, Michael Lucier, der damals 20 Punkte erzielt hatte. Diesmal ging der Kanadier sogar leer aus. Aber offensiv waren die Bären zu ungeduldig, spielten ihre Plays nicht zu Ende und nahmen zu frühe Würfe.

Das änderte sich in der zweiten Halbzeit. Vor allem Lamar Mallory blühte in der geschlossen stark auftretenden Mannschaft noch einmal besonders auf und erzielte allein in der zweiten Hälfte 18 seiner insgesamt 20 Zähler. Auch, dass die Gäste die Physis nun annahmen und zudem auf Zonenverteidigung umstellten, behagte den Dragons nicht.


Mit 9:0-Lauf in die Crunchtime

Zwar konnte Rhöndorf sich nach dem 50:50 kurzzeitig auf 59:52 (29.) und 65:61 (35.) absetzen, aber das motivierte Lich zur Höchstleistung. Mit einem 9:0 zogen die BasketBären nun auf 70:65 (38.) davon, und in der Crunchtime baute die Gastmannschaft ihren Vorsprung sogar noch auf zehn Punkte aus, was mit Blick auf den direkten Vergleich noch von Bedeutung sein könnte.

»Das war eine tolle Teamleistung in der zweiten Halbzeit, und Lamar war der Energizer – er hat vorne wie hinten aufgeräumt. Aber wir haben noch fünf Spiele und müssen auf diese Leistung aufbauen«, resümierte der zufriedene Trainer Scholz.

Rhöndorf: Blass, Reusch (5), Michel (13/1), Geretzki (10/2), Wendeler (11), Kneesch (5/1), Frankl-Maus (9/1), Lucier, Trawick (9/1), Tratnjek, Winterthaler (7).

Lich: Kutzschmar (3), Kraushaar (9/1), Pjanic (4), Mallory (20; 12 Rebounds), Justice, Schick (8), Simmons (11), Krause (11/3), Horstmann (2), Martin (11/1).

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