Öl ins Gesicht geschüttet: Täter und Opfer schweigen

28. November 2017, 22:23 Uhr

Die Spuren der Tat sind bis heute zu sehen: Ein 53-Jähriger steht seit Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt, weil er seiner Frau eine Tasse heißes Öl ins Gesicht geschüttet haben soll. Dem Mann wird schwere Körperverletzung vorgeworfen. Die Attacke soll nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft eine Strafaktion für angebliche Untreue der Frau gewesen sein. Sie erlitt Verbrennungen zweiten Grades.

Bereits am ersten Verhandlungstag stellten sich für die Strafkammer größeren Probleme bei der Beweisführung dar. Nicht nur der Angeklagte verweigerte die Aussage, auch seine Frau wollte sich nicht äußern. Darüber hinaus widerrief sie ihre bei der Polizei abgegebenen Erklärungen, sodass diese nicht mehr in den Prozess einbezogen werden können.

Während der Ermittlungen hatte der Mann den Vorfall vom April als eine Art Unfall dargestellt. Auch die beiden Kinder des Paares waren dabei anwesend. Nach seiner Inhaftierung wurde dem Angeklagten das Sorgerecht für die Kinder entzogen.

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