Autofahrer befreit sich aus brennendem Pkw

26. Dezember 2017, 19:32 Uhr
Unfall bei Queckborn: Die Feuerwehrkräfte löschen den Pkw-Brand und schneiden den Weg für den Rettungsdienst frei. (Foto: fp)

Einen Schutzengel hatte offensichtlich ein 28-Jähriger aus Queckborn, als er am ersten Weihnachtsfeiertag mit seinem VW-Golf verunglückte. Gegen 23.55 Uhr wurden die Rettungskräfte auf die Kreisstraße 150 gerufen. Dort war der 28-Jährige mit seinem Fahrzeug von der B 49 in Richtung Queckborn fahrend in einer Linkskurve nach rechts von der Straße abgekommen, über einen Hügel gefahren und anschließend in ein Waldstück geprallt. Der Wagen geriet in Brand, der Mann konnte sich noch selbst befreien und wurde nach Eintreffen des Rettungswagens und Notarzteinsatzfahrzeuges schnellstens versorgt. Die Polizei geht davon aus, dass der Pkw wegen nicht angepasster Geschwindigkeit verunglückt ist.

Die Feuerwehren aus der Kernstadt Grünberg, Queckborn, Harbach und Göbelnrod rückten mit etwa 40 Kräften an und konnten das Feuer schnell löschen. Der Schwerverletzte wurde in einen Schockraum der Uniklinik in Gießen eingeliefert. Als die Batterie abgeklemmt war, konnte das Fahrzeug geborgen werden. Den wirtschaftlichen Totalschaden bezifferten Beamte der Polizeistation Grünberg mit etwa 4000 Euro.

Stau zum Auftakt der Feiertage

Allgemein berichten Polizei und Rettungskräfte von weitgehend ruhigen Feiertage. Bis Redaktionsschluss am zweiten Feiertag kam es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen.

In Geduld üben mussten sich allerdings Autofahrer, die am Samstagvormittag auf der Autobahn Frankfurt – Kassel unterwegs waren. In Höhe der Tank- und Raststätte Reinhardshain war es um 9.50 Uhr zu einem folgenschweren Auffahrunfall gekommen. Auf der linken Fahrspur waren zwei Pkw im morgendlichen Nebel verunglückt. Am Reiskirchener Dreieck entwickelte sich daraufhin ein schnell anwachsender Stau; wenig später kam es zu einem weiteren Auffahrunfall am Stauende. Glücklicherweise blieben die bei diesen Verkehrsunfällen beteiligten Verkehrsteilnehmer unverletzt; es blieb beim Sachschaden ihrer Fahrzeuge. Beamte der Autobahnpolizei und der Feuerwehr waren vor Ort; der fragliche Autobahnabschnitt war vorübergehend teilweise gesperrt. Bei de, erhöhtem Verkehrsaufkommen nahm der Stau rasch ein Ausmaß von bis zu zehn Kilometern an. Da mag so mancher Autofahrer vermutlich erst Stunden später als erwartet ans Ziel gekommen sein.

Ansonsten berichtet das Polizeipräsidium in Gießen lediglich von einer Unfallflucht in der Obergasse in Langgöns: An Heiligabend (Sonntag) zwischen 21.55 und 23 Uhr hatte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer ein dort geparktes Fahrzeug beschädigt und war weitergefahren, ohne sich um die Folgen zu kümmern. In diesem Fall bitten die Ermittler um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 06 41/70 06-35 55.

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