Fellingshausen

Bewährte Veranstaltungen zukunftsfähig machen

08. Februar 2018, 21:02 Uhr

Die Vereinsgemeinschaft Fellingshausen beschäftigt derzeit die Frage, wie die lebendige Dorfgemeinschaft zukunftsfähig gemacht werden kann. Angestoßen wurde die Diskussion durch Gedanken von Helmut Mattig und aufgegriffen vom Ortsbeirat. Die Mehrheit der Vereinsvertreter plädiert dafür, die seit Jahren bewährten Veranstaltungen zu stabilisieren und mit frischen Ideen zu modernisieren. Es sei wenig sinnvoll, mit aller Gewalt Neues aus dem Boden stampfen zu wollen. Vor allem, da einzelne Vereine seit Jahren zunehmend Mühe hätten, Mitglieder zur Mitarbeit zu gewinnen. Also sei es sinnvoller, Kräfte zu bündeln. Es wurde gewarnt, beim Thema »Zukunftswerkstatt« Gesamt-Biebertal mit einzubeziehen. Das habe nichts mit Kirchturmpolitik zu tun oder einer Verweigerung, über den Tellerrand zu blicken. Man sehe aber wenig ergebnisorientiertes Vorankommen und die Gefahr, sich zu verzetteln, so die Kritiker. Es gelte also, sich auf den Ort zu konzentrieren.

Weinfest und »Neubürger-Grillen«

Nachgedacht wird über ein Oktober- und Weinfest im Wechsel zum Brunnenfest, das nur alle zwei Jahre stattfindet. Mit Blick auf Neubürger gibt es die Idee, diese zu einem Grillfest einzuladen, um den Kontakt mit den Alteingesessenen zu vertiefen. Vorgeschlagen wurde auch eine Art Kunstmarkt: Im Ortskern könne man Höfe öffnen, um Hobby- und Freizeitkünstlern ein Forum zu bieten. Die Vorschläge will nun der Ortsbeirat um Dieter Synowzik und Dr. Alfons Lindemann, weiter sichten. In einem nächsten Schritt soll konzeptionell in die Arbeit eingestiegen werden.

Eine erfolgreiche Jahresbilanz hatte zuvor Steffen Balser als Vorsitzender der Gemeinschaft von zehn Vereinen gezogen, erinnerte ans gelungene Brunnenfest ebenso wie die Ortschroniktafel, die Erinnerungen an das erste Spritzenhaus und den Bau des Backhauses sowie die Bibelausstellung. Zahlen erfuhr die Versammlung von Kassenwartin Angela Waldschmidt. Abzustimmen war über die Verwendung des Erlöses. Eine Ausschüttung von jeweils 450 Euro an die zehn Mitgliedsvereine ist geplant. Zudem geht Geld in die Rücklage.

Positiv beschieden wurde der Antrag der Burschenschaft »Füchse«, Tassen zu kaufen, die bei Veranstaltungen allen Vereinen zur Verfügung stehen. Ein kleineres Kontingent dieser Tassen wird mit einen Logo versehen und beim nächsten Brunnenfest als Souvenir oder Sammlerstück verkauft. Gedacht wurde in der Jahreshauptversammlung auch der beiden verstorbenen Aktivposten Walter Pausch und Bernd Krauskopf.

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