05. März 2018, 22:38 Uhr

Bildung im ländlichen Raum?

05. März 2018, 22:38 Uhr
Der Künstlerhof Arnold wird in das Bildungsangebot eingebunden. (Foto: kim)

Wie sehen Bewohner des ländlichen Raumes das Kultur- und Weiterbildungsangebot vor Ort? Was funktioniert? Wo gibt es Bedarf? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, erheben der Landkreis Gießen, die Kreisvolkshochschule und die Justus-Liebig-Universität lokale Bildungswünsche.

Dazu werden am Samstag, 10. März, Allendorfer Bürger zwischen 9 und 12 Uhr vor dem Edeka (Am Gewerbepark 1) befragt. Bürger sollten überall im Landkreis die Möglichkeit haben, wohnortnah an Bildungs- und Kulturangeboten teilzuhaben. »Deshalb wollen wir mit den Menschen vor Ort darüber ins Gespräch kommen«, sagt Landrätin Anita Schneider.

Torsten Denker, Leiter der Kreisvolkshochschule, erklärt, das Bildungsangebot vor Ort solle erweitert werden. »Und dabei ist es notwendig, die Bildungswünsche und -interessen im Rahmen einer Befragung aufzugreifen und sie als Grundlage für die weitere Planung des Bildungsangebots zu nutzen.«

Die Umfrage mit Bürgern aus Allendorf und dem Lumdatal wird von der Professur für Weiterbildung der Gießener Uni organisiert, umgesetzt und wissenschaftlich ausgewertet. »Ländlichen Bildungsräumen wird von der Wissenschaft und Politik oft wenig Aufmerksamkeit geschenkt«, sagt Professor Bernd Käpplinger von der Professur für Weiterbildung. Dabei sei ein gutes Bildungsangebot wichtig für die Attraktivität ländlicher Räume.

Kulturelles Ambiente

Bei der Umfrage wird es auch um die Frage gehen, wie der Künstlerhof Arnold in das Bildungs- und Kulturangebot eingebunden werden könnte. »Mit seiner zentralen Lage und seinem kulturellen Ambiente und der Möglichkeit der Verpflegung bietet der Ort ein hohes Potenzial für Bildung und Kultur«, erklärt die Landrätin. »Hier freuen wir uns über die Unterstützung von Professor Heidwolf Arnold, dem Sohn des Künstlers, der uns das Gebäude im Rahmen des Projekts für eine geringe Nutzungspauschale zur Verfügung stellt.«

Das Projekt »Bildungs- und Kulturzentrum Allendorf/Lumda« wird aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums kofinanziert.

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