Einblick in Studiennachmittage

08. Februar 2018, 21:08 Uhr
Für einen kulinarischen Höhepunkt beim »Open House« sorgt der Chemie-Leistungskurs. Er demonstriert, wie man aus den chemischen Eigenschaften von Stickstoff nicht nur Wasser in Luftballons »zaubert«, sondern auch leckere Eissorten herstellen kann. (Foto: jhm)

Großer Andrang herrschte beim Tag der offenen Tür »Open House« am Laubach-Kolleg. Über 100 Eltern sowie Schüler der neunten und zehnten Abschlussklassen wurden von der Schulleitung über das Programm des Oberstufengymnasiums, Kollegs und Realschule für junge Erwachsene informiert und bekamen Einblicke in die Räumlichkeiten und die parallel stattfindenden Studiennachmittage.

Schulleiterin Ellen Reuther stellte Schulprogramm und Fächerangebot vor. Dabei verwies sie unter anderem auf Leistungskurse in Sport, Musik, Kunst oder evangelischer Religion und die Möglichkeit, in der Qualifikationsphase drei Leistungskurse zu wählen, von denen einer vor dem Abitur wieder abgewählt und als Grundkurs gewertet werden kann. Ebenfalls möglich sind Fremdsprachenkurse in Griechisch und Hebräisch. Sie erläuterte den flächendeckenden Einsatz von iPads im Unterricht und die mediale Ausstattung des Oberstufengymnasiums. Das Schulprogramm sei darauf ausgelegt, Schüler in ihrer Eigenverantwortung und Verantwortung für die Gesellschaft im Sinne des christlichen Menschenbildes zu stärken, etwa durch die monatliche Vollversammlung der Schülervertretung »Jour fixe«.

Lebensbedingungen analysiert

Studiennachmittage finden sechsmal im Schuljahr in den vier Profilfeldern Ökologie, Kultur, Sprachen und Gesellschaftliche Verantwortung statt – unter anderem in Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen. Die Schulleiterin erklärte, dass die Teilnahme in individuellen Schülerportfolios bescheinigt wird.

Das Profilfeld Kultur präsentierte sich bei Theaterproben zu »Romeo und Julia« unter Regie von Regisseurin Carola Moritz aus der Frankfurter »Katakombe«. Die Gäste konnten auch die von den Schülern selbst gestalteten Bühnenbilder und Kostüme bestaunen. Rhetorisch ansprechend ging es im Bereich Sprachen zu, bei dem Rocco Zunic, Rhetorik-Trainer beim Frankfurter Akademischen Schlüsselkompetenz-Training, über den Fünf-Satz-Aufbau als Strukturierungshilfe für Reden informierte. Im Profilfeld Ökologie widmeten sich die Lehrkräfte Eckhard Knaus, Gerlinde Castel sowie Kirsten Kunschke vom »BioniKurs« aus Darmstadt dem Themenfeld der Bionik, die als Zweig der Ingenieurwissenschaften versucht, biologische Strukturen als Vorbild für technische Konstruktionen zu nutzen.

Außer Haus agierte das Profil Gesellschaftliche Verantwortung, das unter organisatorischer Leitung von Sandra Hansel und Natascha Melcher das Seniorenheim des Diakoniezentrums Johann-Friedrich-Stift besuchte. Im Rahmen einer Hausbesichtigung mit Winnie Stolz vom Sozialdienst analysierten die Schüler die Lebensbedingungen und Aktivitäten der Bewohner.

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