05. März 2018, 22:38 Uhr

Erweiterung um 160 Plätze?

05. März 2018, 22:38 Uhr

Den Regionalplan Mittelhessen aus dem Jahr 2010 will das Gießener Regierungspräsidium fortschreiben. Ein Regionalplan gilt üblicherweise für die nächsten 15 Jahre. Im Bedarfsfalle kann er bereits nach acht Jahren angepasst werden. Diese Situation ist nun eingetreten. Planer Mathias Wolf (Büro Fischer) erläuterte dem städtischen Bauausschuss, dass aufgrund der Baulandnachfrage allerorten das RP die Kommunen nachfrage, sie mögen »Steckbriefe« ausarbeiten, quasi Wünsche für neues Bauland sowie Gewerbeflächen.

Wolf informierte den Ausschuss über infrage kommende Flächen. Das bestehende Baugebiet »Auf der Hege« könne mit maximal 160 Bauplätzen erweitert werden. Das Hauptaugenmerk liege auf der Fläche östlich des Hohlwegs. Später dann könne dieses Terrain noch nach Norden und Westen erweitert werden. Freilich sei das nur ein Vorschlag, also theoretischer Natur, denn das RP müsse Neubauland natürlich genehmigen.

Neben der Genehmigung sei auch das Problem der Wasserhydraulik zu klären, sagte Wolf mit Blick auf den Hohlweg, dessen Hydraulik möglicherweise dann nicht mehr ausreiche. Es stelle sich dann die Kostenfrage, ob man die bestehende Infrastruktur ertüchtigen müsse oder sie gänzlich erneuere. Das wiederum hänge ab von der Anzahl der zu bewilligenden Bauplätze.

Je größer deren Zahl sei, umso eher müsse die Wasserversorgung neu aufgebaut werden. Je nach Größe des künftigen Baugebietes, benötige man eine neue Verkehrsführung. Wolf brachte eine Nordumfahrung ins Spiel. Das wäre die Verlängerung der Straße »Löhrbachsgraben« in Richtung Norden und, abbiegend nach Osten, auf den Hohlweg zu. Eine Variante hierzu sei, vom Kreisel kommend, der auszubauende rechts vom Edeka-Parkplatz.

Reiner Käs (Freie Wähler) lobte Wolfs Vorschläge und gab zu bedenken, dass die Landwirtschaft durch den Flächenverbrauch nicht gefährdet werden dürfe. Umfahrung und Baugebiet sind aktuell Ackerflächen oder Streuobstwiesen.

Zusätzliche Gewerbeflächen sieht Wolf oberhalb des Edeka-Marktes und am Ortsrand nach Londorf zu in der östlichen und nördlichen Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes »Am Kreuzweg«.

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