01. Januar 2018, 20:08 Uhr

»Lärmen« bei Fackelschein

01. Januar 2018, 20:08 Uhr
Das Turmblasen wird zum Silvesterblasen am Schloss, denn auf dem Turm hat die größer gewordene Gruppe keinen Platz mehr. (Foto: siw)

Erstmals zum Ausklang des Jahres 2014 wurde das Silvesterblasen angeboten. Damals war es noch ein Turmblasen, da alle Bläser im Erker des Schlosses Platz fanden. Mit der Vergrößerung der Gruppe hat sich das nun geändert. Lediglich beim Eröffnungsstück »Highland Cathedral« musizierten Ilona Schmidt und Sven Will (Trompete) sowie Ulrike Richter-Lies und Hermann Velten (Flügelhorn) in luftiger Höhe, während sich die Posaunisten Günter Schuster, Bärbel Kuranel und Dirk Henkel unter dem Erker platziert hatten. Ihnen gegenüber standen Walter Zecher (Trommel) und der musikalische Leiter des Ensembles, Manfred Weller, der bei diesem Stück einen Part auf der Flöte spielte. Mit dezenter Illuminierung des Schlosses und aufgestellten Fackeln eine gelungene Inszenierung, die viel Applaus von den zahlreich erschienenen Zuhörern erhielt.

Bevor die Musiker zu weiteren Stücken ansetzten, sprach Bürgermeister Dirk Haas vom Erker aus zu den Besuchern im Schlosspark. Während in vielen Teilen der Welt Krieg und Unfrieden herrscht, sei das vergangene Jahr in Buseck harmonisch verlaufen. »Die Führer einiger Länder agieren, wie man es sich bei uns nicht vorstellen kann.« Haas dankte für die breite Unterstützung, die er aus der Bevölkerung und aus allen Parteien erhalten habe und zog ein positives Resümee der kommunalpolitischen Arbeit. Musikalisch ging es weiter mit einem ganz besonderen Werk. Das »Busecker Lärmen«, den Älteren noch als »Ach wär ich einmal, einmal im Busecker Tal« bekannt, hatte Weller neu arrangiert. Dieses Stück wurde einst am frühen Kirmessonntagabend aufgeführt, wenn die Bauern kurz zum Füttern nach Hause mussten. Mit dem klassischen Werk von Johann Sebastian Bach »Coro Festivo«, dem schottischen Traditional »Loch Lomond« und »Trumpet Voluntary« von Jeremiah Cloarke wurde der musikalische Jahresausklang würdig beschlossen. Viele Besucher blieben danach noch auf ein Schwätzchen bei Heißgetränken, die in der Durchfahrt zum Schlosshof ausgeschenkt wurden.

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