Vor 25 Jahren, am, 30. Januar 1993, wurde die Reiskirchener Großsporthalle eingeweiht. Auf dem Neujahrsempfang der TSG Reiskirchen warf man nun einen Blick auf die Entwicklung seit der Eröffnung.

Klaus Döring, damals Bürgermeister Reiskirchens, erinnerte an die Zeit der Planung. Bereits in ersten Gesprächen mit den örtlichen Vereinen hatte sich herausgestellt, dass es im Bereich der Hallen starke Defizite gab. Das Bürgerhaus war für Sport nur teilweise nutzbar, die Turnhalle der Grundschule konnte nicht immer belegt werden. 1986 wurde beim Landkreis beantragt, den Sporthallenbau in die Kreisprioritätenliste aufzunehmen. Ein Jahr später ging es daran, den Bebauungsplan vorzubereiten. Drei Jahre später, im September 1989, wurde ein Arbeitskreis für den Sporthallenbau eingesetzt. Dieser schaute sich verschiedene Sporthallen in der Umgebung an, um sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten zu informieren. Der Kostenrahmen wurde mit etwa 5 Millionen DM inklusive Außenanlagen festgelegt – womit die Halle eine der größten Investitionen in der Geschichte der Gemeinde war.

Der Entschluss für die Halle war nicht einstimmig: 17 Gemeindevertreter stimmten für, zehn gegen den Bebauungsplan. Mittlerweile hat sich die Meinung zur Halle aber geändert. Sie habe auch auf die Gesamtgemeinde bezogen eine große Bedeutung gewonnen sowie zu einer erheblichen Aufwertung der Wohnqualität gesorgt, sagte Döring.

Halle wird gebraucht

Zur Einweihung 1993 freute sich Döring zwar darüber, dass der Kostenrahmen eingehalten wurde. Jedoch fielen die Landeszuschüsse weg. So musste das Bauwerk aus dem Investitionsfonds B des Landes Hessen finanziert. Der Landkreis steuerte 300 000 DM bei.

Die anfänglichen Unterhaltungskosten von einst jährlich 130 000 DM, betragen inzwischen 130 000 Euro. Es sei gut angelegtes Geld für den Breitensport in Reiskirchen. Die stets ausgebuchte Belegzeit sei ein Beweis für die Notwendigkeit einer Großsporthalle, nicht zuletzt für die Kinder- und Jugendarbeit. Es sei ein besonderer Ort, wo man sich treffe. Die Zeit, in der Handball auf dem Sportplatz gespielt wurde, habe damit auch ein Ende gefunden.

Auf den geplanten Sportplatzneubau in unmittelbarer Umgebung eingehend, betonte der Ehrenbürgermeister, dass damit eine alte Idee verwirklicht werde, zumal erste Pläne für ein Sport- und Freizeitgelände schon seit 1977 existierten.

Bürgermeister Dietmar Kromm sah Ehrenbürgermeister Klaus Döring als den Motor der Großsporthalle. Mit deren Bau seien zugleich auch Weichen gestellt worden. Mit dem Bau des Sportplatzes würde das Projekt nun fortgesetzt.

Kromm lobte die ausgezeichnete Arbeit des Hausmeisters Dieter Töpler, der dafür sorge, dass die Halle sich immer in einem guten Zustand befinde. Er überreichte ihm als Zeichen des Danks und Anerkennung ein Präsent. (weiterer Bericht Seite 48)

Schlagworte in diesem Artikel

  • Bebauungspläne
  • Dietmar Kromm
  • Ehrenbürgermeister
  • Entwicklung
  • Kostenrahmen
  • Sportplätze
  • Reiskirchen
  • Redaktion
  • Lädt

    Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung (Noch Zeichen verfügbar)





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 2 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.