Viele Themen beim Ortsbauernverband Geilshausen

06. Februar 2018, 21:08 Uhr

Die Aufgabe der Ernährungssicherung war ein Thema in der Generalversammlung des Ortsbauernverbandes Geilshausen. Lebensmittel werden teilweise als Lockvogelangebote genutzt und unter Einkaufspreis angeboten, um die Kunden in die Geschäfte zu holen, klagen die Landwirte. Insbesondere die Stellung der Lebensmitteldiscounter ist dabei ein großes Problem für die kleinbäuerliche Landwirtschaft in Hessen und damit auch in Geilshausen. Landwirtschaft könne in kleinen Strukturen nicht mehr wirtschaftlich geführt werden, obwohl jeder gerne wüsste, wo und unter welchen Bedingungen sein Ei, seine Milch oder das Gemüse erzeugt wird.

Bei den Vorstandswahlen ergab sich folgender neuer Vorstand: Vorsitzender Heiko Urich, Schriftführer Jörg Emmerich, Kassenwart Bernhard Schmidt, Beisitzer: Edmund Wavrouschek, Oliver Welk und Daniel Wagner Als Kassenprüfer wurden gewählt Manfred Becker und Dieter Wallenfels.

Die Afrikanische Schweinepest könnte Betriebe in Geilshausen wegen der nahen Lage zur Autobahn und eventuell weggeworfener Essensreste früher treffen als andere. Die Landwirte sind sich jedoch einig, dass sie hier außer den sowieso schon vorgegebenen Hygienemaßnahmen keine Einflussmöglichkeiten haben. Immer wieder ärgerlich ist das Thema Hundekot. Es gibt in Hessen Betriebe, in denen Tiere an einem parasitären Befall durch Hundekot erkranken und keine Kälber mehr gebären können. Um das zu vermeiden, bitte der Ortsbauernverband Geilshausen Hundehalter, die Tiere in der Feldflur unter Kontrolle zu halten und deren Hinterlassenschaften in der Mülltonne zu entsorgen.

Eingehend wurde über den Landkreis Gießen als Wolfserwartungsland gesprochen. Die Landwirte waren sich einig, dass die meist in Rudeln lebenden Wölfe sich bei Bedarf immer die leichteste Beute holen. Dies sei eine große Gefahr für alle Weidetiere. Selbst wenn nur einzelne Tiere gerissen werden, seien die Folgen von Angst und Flucht der grasenden Schafe und Rinder unvorhersehbar.

Auch die neue Beitragsstruktur des Kreisbauernverbandes, die eine erhebliche Belastung von Rentnern und Nichtlandwirten unter den Mitgliedern bedeute, wurde von den Landwirten in Geilshausen nicht positiv bewertet. Sie werde sich deutlich in den Mitgliederzahlen niederschlagen.

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