08. März 2018, 21:36 Uhr

Feste Größe in Nordstadt

08. März 2018, 21:36 Uhr

Aus der Redaktion , 1 Kommentar

Dabei wurde der gesamte Vorstand um den 1. Vorsitzenden Prof. Alexander Jendorff größtenteils einstimmig wiedergewählt. So bleiben Helmut Appel (2. Vorsitzender), Angela Zipse (Kassiererin), Tarek Altmaier (Schriftführer), Norbert Matt (Sportwart) und Bernd Jedlitschka (Jugendwart) für weitere zwei Jahre im Amt.

Unterstützt werden sie von vier Beisitzern: Neben Claudia Graf und Frank W. Schmidt sind das jetzt Ashley Edge und Philipp Meisner, die beide aus dem Aktivenbereich kommen und damit ein deutliches Signal für den neuen Gestaltungswillen der Frauen- und Herrenteams im Verein setzen.

»Kein Platz für Rechtspopulisten«

In seinem Bericht zeichnete der 1. Vorsitzende ein insgesamt positives Bild von der Vereinsentwicklung. Der Verein, der mittlerweile 350 Mitglieder hat, stelle eine feste und berechenbare Größe in der Nordstadt wie im gesamten Sportkreis Gießen dar. Als besonders herausragend lobte Jendorff die Entwicklung im Bereich des Frauenfußballs – die Frauen waren gerade am Wochenende beim Kreishallenturnier Dritte geworden –, aber auch die sehr erfreuliche Entwicklung bei den Aktiven-Herren, die mit Dirk Speier in die nächste, dann schon dritte Saison gehen werden und wieder einmal im letzten Jahr »wahre Integrationswunder« vollbracht hätten.

Auch die Jugendabteilung präsentiert sich gewohnt solide. Herausragend würdigte Jendorff die Schiedsrichter des Vereins, der sein Soll übererfüllte. Stellvertretend wurde Norbert Matt mit einem von der DFB-Schiedsrichter-Ikone Lutz Wagner handsignierten Kartenset geehrt.

Jendorff wies aber auch darauf hin, dass die zufriedenstellende Entwicklung nicht zu Selbstgefälligkeit führen dürfe. Die Vorgänge bei manchem Nachbarverein gäben mahnende Negativbeispiele. Er forderte zu weiteren Anstrengungen auf. Ein Beitrag hierzu soll die neue, am selben Abend einstimmig verabschiedete Satzung leisten, mit der der Verein nach dem Willen der Vereinsführung mehrspartig und damit zukunftsfähig werden soll. Denn mit Fußball allein könne man in Gießen langfristig nicht überleben.

Nachdrücklich unterstützte Jendorff die Initiative des Präsidenten von Eintracht Frankfurt, dass Vereinssport und rechtspopulistische Gesinnungen unverträglich seien: »Bei Blau-Weiß Gießen haben sie jedenfalls unter meinem Vorsitz keinen Platz – ich hoffe, auch in keinem anderen Verein Gießens!«

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