15. Juni 2017, 12:00 Uhr

Schimmel

Kita Hochstraße muss saniert werden

Kinder raus, Bauarbeiter rein – die Kita in der Homberger Hochstraße muss in den Sommerferien saniert werden. Denn es gibt ein dringendes Problem.
15. Juni 2017, 12:00 Uhr
Wenn die Kinder Sommerferien haben, rücken in der Kita Hochstraße die Arbeiter an. Der Boden muss wegen eindringender Feuchtigkeit ausgetauscht werden. (Foto: Archiv)

Die Kita in der Homberger Hochstraße muss schnellstmöglich saniert werden. Das kündigte Bürgermeisterin Clauida Blum in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in der Homberger Stadthalle an.

Dort sind zahlreiche Feuchtigkeitsschäden aufgetreten, die unter anderem Schimmelbefall nach sich gezogen haben. Ursache: Beim Bau der Kita vor 19 Jahren »wurde offensichtlich keine Bauwerksabdichtung gegen eindringende Feuchtigkeit angebracht.« Im nichtunterkellerten Bereich fehlt die senkrechte Abdichtung komplett in rund 90 Prozent des Gebäudes. Nur in drei Kellerräumen im Bereich des Turnraums ist sie vorhanden. Es waren umfangreiche Untersuchungen notwendig. Der Schaden war zuerst in der Küche aufgefallen, er betrifft aber auch andere Gebäudeteile. Es hat Raumluftmessungen gegeben, das Gesundheitsamt wurde eingeschaltet. Eine akute Gefährdung für die jungen Besucher gibt es demnach nicht. Der Betrieb kann bis zu den Sommerferien weitergehen. In den Ferien soll ein Teil des Bodens saniert werden, um die Schimmelbelastung zu beseitigen und eine neue dauerhaft auszuschließen. Für die Sanierung sind rund fünf Wochen angesetzt. Das sind zwei mehr als die Schließzeit der Kita im Sommer. Ab 10. Juli werden deshalb für die letzten beiden Wochen des Kita-Jahres Projekte außerhalb des Gebäudes angeboten.

Den Schaden am Gebäude nannte Bürgermeisterin Blum »alles andere als erfreulich«, zumal was die Kosten angeht. Erfreulicher dagegen ist, dass eine dritte Gruppe im Krabbelhaus eröffnet wurde. Ab Anfang 2018 werden dort 36 Kinder unter drei Jahren betreut. Ebenso ist daran gedacht, in der Kita Hochstraße bald eine sechste Gruppe aufzumachen. In Büßfeld hat sich die Lage etwas entspannt, sagte Blum. Dort war es wegen Krankheitsfällen zu einem erheblichen Personalengpass gekommen. Leider habe eine Vollzeitkraft, die erst eingestellt wurde, schon wieder gekündigt. Der Magistrat hatte einige befristete Stellen genehmigt und die Zeiten etwas gekürzt.

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