19. Dezember 2017, 20:53 Uhr

Bürgermeisterwahl

AUF unterstützt Karsten Schmidt

19. Dezember 2017, 20:53 Uhr

Wie bereits kurz mitgeteilt, unterstützt die Fraktion Alternative Unabhängige Feldataler (AUF) die Bürgermeisterkandidatur von Karsten Schmidt. Die schon zugesagte Unterstützung wurde von den Mitgliedern der AUF jetzt einhellig bestätigt. Wie der Fraktionsvorsitzende Peter Weiß mitteilt, waren die Mitglieder der Meinung, Schmidt sei der Kandidat, »der Feldatal voranbringen kann«.

Zuvor hatte Karsten Schmidt seine Überlegungen vorgestellt und in der Diskussion erläutert. Schmidt ist gebürtiger Groß-Feldaer und als Rechtsanwalt freiberuflich tätig. Er kenne die politischen Akteure und Stimmungen im Feldatal. Es müsse konzentriert an Projekten gearbeitet werden, »die umsetzbar sind, und in nicht erfüllbare Vorstellungen soll man keine Energie investieren«, meinte Schmidt.

Arbeitsplätze schaffen

Er betonte, wie wichtig es sei, auf das Wissen der Verwaltung und des Ersten Beigeordneten zurückgreifen zu können. Auch aufgrund der Zusage von Daniel Wolf, weiter als Erster Beigeordneter den Bürgermeister zu unterstützen, sei er sicher, die vorliegenden Aufgaben bewältigen zu können. Karsten Schmidt führte weiter aus, dass seine Rechtskenntnisse eine wichtige Voraussetzung zur Vorbereitung für Entscheidungen der Gemeindegremien seien. Wichtig sei, dass die Entscheidungen der Gemeindegremien auf rechtlich einwandfreier Grundlage erfolgen.

Die Gesellschaft befinde sich derzeit im Umbruch und die Gemeinde Feldatal könne die Veränderungen angehen und positiv gestalten »oder weiter in die Abwärtsspirale gezogen werden«.

Wichtig sei es, Anreize zu geben, um die bestehende Infrastruktur zu stärken, junge Menschen im Feldatal zu halten und Familien in die Gemeinde zu ziehen. Arbeitsplätze würden nicht über Nacht entstehen, dafür müsse man etwas tun. Diese Möglichkeiten gebe es in Feldatal, und er glaube, das anstoßen zu können. Das funktioniere besser mit Gemeindegremien, die sich gegenseitig vertrauen. Dazu wolle und könne er beitragen, so Schmidt.

Die Mitglieder der AUF zeigten sich angetan von seinen Äußerungen. Zu Beginn der Versammlung stellte Peter Weiß den Bericht der Fraktion vor. Man habe im vergangen Jahr mit allen Fraktionen Gespräche geführt. Diese seien nicht immer einfach und auch nicht immer einvernehmlich gewesen, aber der Fraktionsvorsitzende sieht die Fraktion und die Gemeinde auf dem richtigen Weg.

Fusion derzeit kein Thema

Natürlich müsse nach wie vor bei allen Ausgaben gespart werden, aber man müsse sich überlegen, wie weit man dabei gehen kann oder will. Die Erhöhung der Steuern auf 650 Prozentpunkte habe man zwar verhindern können, aber nur um den Preis von Anpassungen im Wasser- und Abwasserbereich. Dazu seien unzählige Sitzungen notwendig gewesen. »Aber es waren erfolgreiche Sitzungen.« Die von allen Fraktionen beschlossenen Verhandlungen über eine mögliche Fusion mit Nachbarkommunen würden aber durch die Aktivitäten des Landes wie Streichen der Krediterstattung konterkariert und seien daher derzeit nicht mehr aktuell.

Großes Lob sprach der Fraktionsvorsitzende dem Ersten Beigeordneten aus, der neben seiner beruflichen Tätigkeit die Geschicke der Gemeinde Feldatal in der Krankheitsphase des Bürgermeisters hervorragend geleitet habe. »Ohne Daniel Wolf wäre die Situation der Gemeinde deutlich schlechter.« In erster Linie sei es Wolf zu verdanken, dass sich die Gemeinde wieder in geordneten Verhältnissen bewege.

Die AUF hätte sich einen Bürgermeisterkandidaten Daniel Wolf sehr gut vorstellen können, aber man sei sich ebenfalls sicher, dass Karsten Schmidt ein kompetenter Kandidat ist.

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