Ein Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr und ein Ausblick auf 2018 war jetzt beim evangelischen Posaunenchor in Groß-Felda angesagt. Vorsitzender Gerhard Zulauf bedankte sich für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Alle seien mit großem Engagement dabei, um die dem Chor gestellten Aufgaben bei öffentlichen und kirchlichen Auftritten zu erfüllen. Dies sei in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich.

Im abgelaufenen Jahr wurde die »Gulaschkanone« mehrfach eingesetzt und Zulauf betonte, dass die Anschaffung eine gute Entscheidung war. Ebenfalls war der Tagesausflug nach Würzburg, verbunden mit einer Schiffsfahrt auf dem Main und Weinprobe, ein voller Erfolg. Das galt auch für das Eieressen, einen gemeinschaftlichen Grillabend und vor allem für das Adventskonzert mit seinem veränderten Konzept.

Chorleiter Dirk Weber stellte dann seinen Jahresbericht vor. Das Jahr war geprägt durch zahlreiche öffentliche Auftritte und intensive Probenarbeit. Über 50 Chorproben wurden abgehalten. Nicht berücksichtigt sind hier die Zahl die Anfängerproben und die »Montagsproben«. Einzelne Mitglieder haben die Bezirksproben in Oberhessen, die Bezirksversammlung in Grünberg und angebotene Lehrgänge besucht. Der Nachwuchs besuchte ebenfalls Lehrgänge und nahm an speziellen Jungbläsertagen teil.

Die Bläser begleiteten 15 Gottesdienste in der eigenen Kirchengemeinde und außerhalb. Zwanzigmal war man in Sachen Blasmusik bei Frühschoppenkonzerten, Festzügen und bei Geburtstagsständchen unterwegs, berichtete der Chorleiter.

Die Probenarbeit nannte Weber konstruktiv. Er wünscht sich aber teilweise mehr Aufmerksamkeit und Ordnung. Noten suchen, Ventile gangbar machen, das kostet Zeit, die in der Probe fehlt. Regelmäßige Überprüfung und Wartung des Instrumentes kann teure Reparaturkosten sparen. In diesem Zusammenhang regte er einen Workshop mit der Firma Jehstädt aus Bimbach an.

Urkunde für zwei neue Mitglieder

Für das kommende Jahr forderte der Chorleiter wieder mehr Pünktlichkeit bei den Proben ein. Um den Bestand des Chores zu sichern, seien ein ständiger Dialog und permanente Werbung und Ausbildung wichtig. Andreas Becker (Klarinette) und Anna Becker (Trompete) erhielten von Vorstandmitglied Franziska Steuernagel jeweils eine Urkunde. Sie sind nach abgeschlossener Ausbildung und vollzogener Integration ab sofort vollwertige Mitglieder im Chor. Er dankte allen Mitmusikern für die Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank galt seinen Vertretern Uli Leidner und Herbert Schott.

Abschließend verwies er auf einige Termine für die nächste Zeit und empfahl auch die choreigene Homepage im Internet, wo man unter www.Posaunenchor-Feldatal.de alles über die Termine, die Aktivitäten des Chores und auch viel über Feldatal erfahren kann.

Michael Wahl erläuterte die Kassenlage des Chores. Auf Antrag der Kassenprüfer wurden er und der Vorstand einstimmig entlastet. Pfarrerin Susanne Gessner dankte dem Chor für seine Einsätze bei den Gottesdiensten und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen wie etwa bei der Dekanatsmusikmesse, die in Groß-Felda stattfand.

Der Chor sei gut für das Dorf und die Kirchengemeinde und darüber hinaus. »Was wären die Feste und Gottesdienste in der Feldahalle und außerhalb der Kirche ohne den Posaunenchor«, fragte sie. Auch die Adventszeit sei ohne Posaunenklänge um ein vielfaches ärmer.

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