11. Oktober 2018, 06:42 Uhr

An Waldkreuzung

Auto und Fahrer bei Kirtorf zwischen Bäumen eingeklemmt

Rettungskräfte aus mehreren Orten eilen nachts in den Wald zwischen Kirtorf und Ehringshausen zu einem Unfall. Aber ein fitter Ersthelfer hat einen 21-Jährigen bereits aus dem Wrack befreit.
11. Oktober 2018, 06:42 Uhr
An einer Böschung hebt der Wagen ab und fliegt mehrere Meter durch die Luft, bis er zwischen Bäumen eingeklemmt liegen bleibt. (Foto: pwr)

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag auf der Landesstraße zwischen Kirtorf und dem Gemündener Ortsteil Ehringshausen. Laut Polizeiangaben verlor ein 19-jähriger Autofahrer aus Kirtorf die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr an einer Weggabelung geradeaus. Das Fahrzeug prallte in die Böschung, hob ab und schleuderte in der Luft gegen zwei Bäume, der 19-Jährige wurde zunächst im Unfallwrack eingeschlossen.

Während ein Rettungsteam, die Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeuges und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kirtorf mit mehreren Einsatzabteilungen zur Hilfe anrückten, holte ein beherzter Ersthelfer das schwer verletzte Unfallopfer aus der misslichen Lage. »Bei unserem Eintreffen war der Verunfallte bereits befreit«, berichtete Kirtorfs Stadtbrandinspektor Heino Becker. Wie er schilderte, erlebten die Einsatzkräfte dennoch einige bange Minuten.

 

Suche mit Wärmebildkamera

 

»Es war zunächst nicht sicher, dass der Verunfallte alleine im Fahrzeug unterwegs war«, informierte Becker. Daraufhin suchten rund 30 Feuerwehrleute aus Heimertshausen, Kirtorf, Lehrbach und Ober-Gleen die Umgebung mit Taschenlampen und einer Wärmebildkamera ab. »Ein weiteres Unfallopfer konnte schließlich definitiv ausgeschlossen werden«, bilanzierte der Stadtbrandinspektor den aufwendigen Einsatz.

Eine Streife der Polizeistation Alsfeld nahm die Ermittlungen zur genauen Unfallursache auf. Während der Rettungsarbeiten war die Landesstraße rund eine Stunde voll gesperrt. Das 19-jährige Unfallopfer wurde nach notärztlicher Versorgung mit dem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert. Bei der Unfallursache geht die Polizei von Alkoholkonsum aus.

Im wenigen Kilometer entfernten Alsfeld war die Freiwillige Feuerwehr zur selben Zeit im Einsatz. Laut ersten Angaben raubte eine automatische Brandmeldeanlage fälschlicherweise gleich zwei Mal den Schlaf der ehrenamtlichen Feuerwehrleute.

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