19. Juni 2018, 18:28 Uhr

Der Konkurrenz getrotzt

19. Juni 2018, 18:28 Uhr

Nachdem die Planungen zum ersten Sportfestival der Echzeller Flüchtlingshilfe abgeschlossen waren, erinnerten sich die Organisatoren an die Fußballweltmeisterschaft: Ausgerechnet am Sonntag, wenn auf dem Sportplatz an der Echzeller Horlofftalhalle das Festival steigen sollte, stand auch das erste Spiel der deutschen Mannschaft an. Doch die Befürchtung, dieser Konkurrenz nicht gewachsen zu sein, war unbegründet. Etwa 200 Besucher kamen am Nachmittag aufs Gelände. Davon nutzten rund 130 das Sportprogramm.

Ausreichend war auch die Zahl der Helfer aus örtlichen Firmen und Vereinen. Sie betreuten die zahlreichen Stationen. Wegen der vielen helfenden Hände war der Parcours am Spätnachmittag auch schnell abgebaut, sodass jeder, der wollte, das Länderspiel gegen Mexiko verfolgen konnte.

Spielgerät für »Rentners Ruh«

Das Festival soll dem näheren Kennenlernen von Alteingesessenen und Neubürgern aus anderen Ländern dienen. Zu den Besuchern gehörte auch Bürgermeister Wilfried Mogk, der das Engagement der Echzeller Flüchtlingshilfe lobte, das sich an diesem Tag nicht auf das Sportangebot beschränkte. Denn der Veranstalter sammelte auch für ein Spielgerät am Gelände »Rentners Ruh« im Echzeller Wald an den Fischteichen. So kamen 330 Euro zusammen. Mogk sagte zu, dass die Gemeinde den fehlenden Betrag für das Sportgerät zuschießen werde.

Wer sich am Sonntag sportlich betätigen wollte, hatte die freie Auswahl. Auf einem Kleinsportfeld wurde das Fußballspielen nach Verbandsregeln praktiziert. Auch Torwandschießen wurde angeboten. In der Mitte des Geländes hatte die Fußballschule Sandra Minnert ihr Camp aufgeschlagen. Neben der Hüpfburg in Fußballform tummelten sich auf zwei Sportfeldern die Teilnehmer des Bubble-Soccer in bunten, großen Bällen.

Neben König Fußball waren auch andere Sportarten präsent. So wurden die Tischtennisplatten ebenso genutzt wie die Badminton-Felder oder die Hockeybahn. Besondere Geschicklichkeit war auf den Flusssteinen und beim Mikado-Spiel gefragt. Für ein weiteres Vergnügen der rundum gelungenen Veranstaltung sorgte eine Rollrutsche.

Essen wie Kuchen, Salamis oder Croissants waren ebenso kostenfrei wie Kaffee und Säfte: Firmen und Privatpersonen hatten die Verpflegung bezahlt. Zur Unterstützung ihrer Arbeit freute sich die Flüchtlingshilfe über eine Spende. Spätestens beim Essen und Trinken kamen Flüchtlinge und alteingesessene Bürger ins Gespräch. Jonas Stoll, der Macher bei der Echzeller Flüchtlingshilfe, dankte der Organisation in der Nachbargemeinde Wölfersheim, mit der man künftig noch enger zusammenarbeiten wolle.

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