Es duftet nach Glühweihnacht

18. Dezember 2017, 20:23 Uhr
So ist es Tradition in Echzell: Am Nachmittag wird der Baum geschmückt, am Abend wird gefeiert. Aber erst, wenn Bürgermeister Wilfried Mogk den Markt eröffnet hat. (Foto: Degkwitz)

Die Echzeller Glühweihnacht ist Kult, und in diesem Jahr lohnte sich ein Besuch gleich mehrfach: Neben dem geöffneten Freibankkeller unter der Regie des Gesangvereins Einheit lockten die festlich dekorierten Stände der Feuerwehr Echzell, der Landfrauen, des Vereins Grätsche gegen Rechtsaußen sowie des SV Echzell, der TV Gettenau, des TTC Echzell, der Flüchtlingshilfe und der Theatergruppe. Hier gab es außer dem klassischen roten Glühwein mit Nelken und Zimt auch die weiße Variante, heißen Apfelwein, süßen Kinderpunsch und Feuerzangenbowle zu probieren. »Wir setzen gerade zum vierten Mal mit dem Übergießen des Zuckerhutes an«, konnte Anja Leukel von den Landfrauen am Abend vermelden. Auch alle anderen Anbieter zeigten sich hoch zufrieden mit dem Zulauf und dem Wetter.

Den Nachmittag hatten zunächst die Kinder mit dem traditionellen Baumschmücken eröffnet. In den Kindergärten und in der Kurt-Moosdorf-Schule hatten sie dafür seit Wochen fleißig gebastelt. Größere und Kleinere packten, auch mithilfe von Stangen, an, um den Baum an der Jupitersäule in sein Festtagsgewand zu kleiden. Als Bürgermeister Wilfried Mogk zur Begrüßung schritt, war das Werk vollendet, und man konnte die ersten Weihnachtslieder anstimmen.

Musikalisch ging es auch in der festlich illuminierten Kirche zu. Hier baten der Gesangverein Einheit unter seinem Dirigenten Jan Frische, der Musikverein unter der Leitung von Beate Fleischer und der Singkreis der Landfrauen unter Monika Lies zu einem Konzert mit traditionellen, aber auch innovativen Advents- und Weihnachtsliedern, das von »BuntErLeben« unterstützt worden war. Einheit-Vorsitzende Sabine Schubert konnte sich über eine voll besetzte Kirche freuen.

Historisches Glanzlicht an einem rundum gelungenen Adventsnachmittag: Das in Echzell gefundene und soeben fertig restaurierte römische Reiterschwert, das Dr. Jochen Degkwitz, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins, zahlreichen Besuchern im Heimatmuseum vorstellen konnte.

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