Männer lassen Frauenherzen hüpfen

09. Februar 2018, 20:08 Uhr
Pizzabäcker Ciro Visone heizt den Weibern ein.

Nach der traditionellen Ableistung des hochheiligen Schwurs zur Weiberfastnacht startete die Sitzung der närrischen Weiber im prall gefüllten Saal des Rodheimer Bürgerhauses mit der Tanzgarde Rodheim. Danach näherte sich dem überraschten Publikum eine mitreißende Musik mit Pauken und Trompeten. Die »Hochstädter Lärmbelustigung«, eine etwa 35 Mann starke Truppe von Guggemusikern, stürmte mit gruseligen Masken die Bühne. Das verfehlte seine Wirkung nicht, sodass die Stimmung im Saal schon kaum eine halbe Stunde nach Beginn richtig brodelte.

Als nächstes stürmte das Männerballett aus Assenheim die Bühne. Die Jungs brachten nicht nur eine Geschichte eines Schiffbrüchigen und einer Piratentruppe mit, sondern gleich ein ganzes Bühnenbild. Das Piratenschiff wurde über die Treppe gehievt, und schon entspann sich eine Bühnenshow, die Theater, Tanz und Musical in einem verband. Das Publikum belohnte und zündete die erste Rakete des Abends für die Männertruppe im Alter von 17 bis 52 Jahren, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum feiert.

 
Fotostrecke: Närrische Weiber in Rodheim

Die jüngsten Tänzerinnen der Tanzgarde Rodheim, die Bumblebees, zeigten angesichts der Turbulenzen einiger Fluggesellschaften ihre tänzerische Reise in Stewardessenkostümen und in Begleitung eines Flugkapitäns.

Die Randsteinschwalbe Johannes Schäfer berichtete, wie er sich so als Frau in seinem Gewerbe fühle und was er schon alles ausprobiert habe, um die Männer zu verstehen. Die Lacher hatte er damit sicher.

Die Tanzgarde der Little Devils machte mitten im Winter mit Sonnenstühlen klar: »So schmeckt der Sommer«. Der Tanz zeigte die Lebensfreude der Jugendlichen, die eine tolle Show inklusive akrobatischer Hebefiguren lieferten. Der Solosänger René Weiß brachte mit altbekannten Schlagern zum Mitschunkeln und Klatschen und einigen Kalauern die Stimmung auf Touren.

Nach der Pause zeigten die drei Solokünstlerinnen der Garde ihr Können. Für Tia Neisel und Vanessa Jansen war es ein Abschied. Sie übergaben die Aufgabe symbolisch an Lea Zimmermann. Die Stadtverordnetenvorsteherin Regina Karehnke verlieh den Bürgermeisterorden an Gabi Seifert-Kahl.

Bäppi La Belle schwörte auf sein allererstes Navi: seine Mutter. Seine Kritik an der politischen Lage brachte ihm Extralacher. Das zweite Männerballett des Abends, die »Roaremer Bouwe« stürzte sich in die Geschichte von Aladin und der Wunderlampe. Die »Crazy Devils« der Tanzgarde zeigten Elemente aus dem Fitnessstudio.

Zum Abschluss der diesjährigen Sitzung kam ein drittes Männerballett, die Pink Tigers aus Frankfurt. Sie starteten mit einem männlichen Cancan und begeisterten mit einem rhythmischen orientalischen Tanz, der den längst tanzenden Frauen richtig gefiel. Nach dem rundum gelungenen Programm, durch das Tanja Imhoff und Birgit Heinsch geführt hatten, ging der Abend untermalt von den Musikern Rainer Hild und Norbert Schneider noch lange weiter. (Fotos: sur)

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