Mit Pauken und Trompeten

02. Februar 2018, 20:32 Uhr
Mit Urkunde und Blumen (v. l.): Jürgen Seitz, Barbara Unger, Adelheid Müller, Rüdiger Twardy und Bürgermeister Norbert Syguda. (Foto: pv)

Mit Pauken und Trompeten begrüßte der Fanfahren- und Spielmannszug die zum Neujahrsempfang zahlreich erschienenen Gäste. Bürgermeister Norbert Syguda und der Vorsitzende der Gemeindevertretung Jürgen Seitz begrüßten die Gäste persönlich am Eingang des Gemeinschaftshauses in der Waldsiedlung mit Handschlag. Das ist ein seit Jahren schöner Brauch.

Der von den Mitarbeitern der Gemeinde festlich geschmückter Raum bot die perfekte Kulisse für einen schönen Empfang. Viele Vertreter der örtlichen Vereine, gemeindlichen Gremien, der Feuerwehren und Geschäftsleute nahmen die Gelegenheit war sich in zwangloser Atmosphäre zu unterhalten, Neuigkeiten auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Nach der Begrüßung durch Jürgen Seitz und seinem Wunsch, die anstehenden Herausforderungen im neuen Jahr gemeinsam zu bewältigen, übergab er das Wort an Bürgermeister Syguda. Natürlich nahm der Rückblick auf das große Fest zum 1250-jährigen Bestehen der Gemeinde Altenstadt wie auch die schöne Feier zum 750-jährigen Jubiläum des Ortsteils Oberau ihren Platz im Rückblick ein.

Syguda zählte Eckpunkte der Weiterentwicklung in den nächsten Jahren auf. Bezahlbarer Wohnraum müsse geschaffen werden, die Möglichkeiten für betreutes Wohnen müssten weiter ausgebaut werden Straßen und Gehwege barrierefrei gestaltet sowie ein Ausbau der Vogelsbergstraße seien nur einige der großen Aufgaben die vor der Gemeinde Altenstadt stehen.

Dank ans Ehrenamt

Der Natur und Umweltschutz nehme ebenso wie die Verbesserung der gemeindlichen Infrastruktur einen großen Platz in den zukünftigen Investitionen ein. Das alles könne nicht nur von der Politik und der Verwaltung bewältigt werden, auch die Bürger müssten dabei mitwirken. An dieser Stelle bedankte er sich für die Unterstützung durch das vielfaltige Engagement der Bürger. Einen besonderen Dank richtete er auch an die vielen Altenstädter Unternehmen, die nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen, sondern sich auch vielfach sozial in unsere Gemeinde einbringen.

Gleich mehrere Verdienstmedaillen der Gemeinde sowie Landesehrenbriefe wurden anschließend verliehen: Barbara Unger, langjährige Mitarbeiterin der Gemeinde, aktiv als Projektleiterin, Netzwerkerin und Integrationslotsin, im Familienzentrum Pamuki und bei der Freiwilligenagentur Altenstadt-Aktiv. Weil sie auf Ehrungen in Form von Medaillen keinen Wert lege, erhielt Unger ein Präsent für ihr persönliches Wohl. An Rüdiger Twardy und Adelheid Müller wurden die Verdienstmedaille der Gemeinde in Silber und der Landesehrenbrief überreicht. Adelheid Müllers Biografie ist umfangreich: »Gründerin, Organisatorin und Helfer für jeden. Sie hat den Tischtennisverein, die Vogelschutzgruppe, die Spinnstube, die Verschwisterungsvereine mit Beauchamp und Kazimierza Wielka und die Nachbarschaftshilfe mitgegründet. Sie organisiert Weltgebetstage in Altenstadt, ist Mitglied bei Zeichen der Hoffnung und besucht als Mitglied des Besuchskreises der Gemeinde ältere Menschen. Außerdem ist sie im Vorstand des Seniorenclubs aktiv. Seit Jahren organisiert sie zudem die Besuche von Überlebenden des Holocaust in Schulen der Region. Rüdiger Twardy habe nach Ende seines Berufslebens eine sinnvolle Aufgabe gesucht und 2005 die Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit ist er Vorsitzender des Vereins der mittlerweile 151 Mitglieder zählt. Über 7600 Arbeitsstunden seien durch ihn und die anderen aktiven Ehrenamtlichen geleistet worden. Der Verein bietet bedürftigen Bürgern Fahrdienste, Beratung oder die Begleitung zu Behörden wie auch Leihopas oder Leihomas an.

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