10. Dezember 2018, 09:00 Uhr

Weihnachtsmarkt in Friedberg

Trotz Wind und Regen guter Besuch des Budenzaubers

Der fünfte Weihnachtsmarkt auf dem Friedberger Elvis-Presley-Platz und entlang der Kaiserstraße leidet unterm schlechten Wetter. Trotzdem war’s wieder schön.
10. Dezember 2018, 09:00 Uhr
Viele Besucher trotzem dem schlechten Wetter auf dem Elvis-Presley-Platz. (Fotos: lod)

Ohne Regenschirm ging nichts beim 5. Weihnachtsmarkt auf dem Elvis-Presley-Platz sowie erstmals auf dem Kaiserstraßen-Seitenarm zwischen Wolfen- und Schirngasse. Regen und viel Wind waren nahezu ständige Begleiter an den drei Tagen. Trotzdem war der Besuch für diese Wetterverhältnisse recht ansprechend, vor allem in den Abendstunden. So herrschte am Freitagabend gerade im Bereich zwischen der Bühne und der Eisbahn reger Betrieb. Jedes trockene Plätzchen im Freien war besetzt.

 
Fotostrecke: Die besten Fotos von den Friedberger Weihnachtsmärkten

Die Honey Twins spielten auf der Bühne, allerdings vor leeren, weil vor Regen ungeschützten Bänken. Glühwein und andere Heißgetränke waren gefragt. In der Glühweinhütte war kein Platz mehr frei. Eine Gruppe junger Leute spielte Karten, in der zweiten Hütte veranstaltete ein Friedberger Familienbetrieb seine Weihnachtsfeier.

»Wir haben den Regen doch gewollt, wir brauchen ihn auch«, meinte die Ockstädterin Ilse Rehde, die mit ihrer Familie in einer der Holzhütten am neuen Standort Seccos anbot. Allerdings war sie mit der Neuerung, wie mancher Beschicker und Besucher auch, nicht glücklich. »Hier bekommt man nichts mit.« Daniela Milencovic, Inhaberin des Restaurants Pepi, meinte: »Ich vermisse meine Wolfengasse.« Jens Dörr-Radewaldt von »Natürlich Kunst« vermisste die nun fehlende Anbindung des Marktes an die lebende Krippe mit Eseln und Schafen vor der angestrahlten Stadtkirche sowie an den Weihnachtsmarkt auf dem Stadtkirchenplatz.

»Wir machen das Beste draus«

Nur das Central-Studio, vor dem am Samstagmittag während einer der wenigen Regenpausen die Kalli-Velten-Band aufspielte, hatte ein paar Stehtische aufgebaut. Gelobt wurde dagegen von vielen Besuchern das große Angebot an Kunsthandwerk, vom getöpferten Adolfsturm über gefilzten Pullover bis zu individuellem Schmuck, edlen Tüchern oder handgedrechselten Holzarbeiten.

»Wir machen halt das Beste draus«, meinte Ralf Höhmann von der Kernstadtwehr, deren Ehren- und Altersabteilung am Samstag selbst gekochte Erbsensuppe anbot. Die schmeckte auch bei Regen ebenso wie Chili, Cevapcici, Waffeln, Flammkuchen, Hamburger und vieles andere mehr.

Wo's kuschelig warm war

Wetterunabhängig war man dagegen im kuschelig-warmen Central-Studio, das am Samstag und Sonntag tagsüber einmal mehr zum »Spieleparadies« umfunktioniert worden war. Der Friedberger Spieleverlag »Pegasus« lud zur »Winteredition« von »Friedberg spielt« ein. Viele in dem erfolgreichen Verlag erschienenen Spiele, darunter das Spiel des Jahres »Azul«, wurden getestet.

Am Samstagabend war hier Party im »TanzKlub« angesagt. Dem Wetter trotzten auch die »New Tones« der Sängergemeinschaft Dorheim, die am Samstagmittag in Weihnachtspullovern ebenso auftraten wie später der Grundschulchor der Adolf-Reichwein-Schule, der unter anderem das brandneue Lied »Weihnacht in der Wetterau« sang.

Als Walking Act war am Sonntag der Gospelchor Swinging Tones unterwegs. Die Stadtkapelle, das Italo-Trio United Feeling und zum Abschluss am Sonntag das Trio Manhattan Affair sowie Gruppen der Tanzschule Wehrheim-Gierok gestalteten weitere Programmpunkte – trotz des miesen Wetters.

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