Neue Kita

Wo bald 87 Kinder toben können

Der symbolische Startschuss war schon im Sommer gefallen, nun gehen die tatsächlichen Bauarbeiten los: Bis Ende 2018 soll der neue Kindergarten in Gettenau stehen.
04. Februar 2018, 16:00 Uhr
Bis zum Jahresende soll in Gettenau, zwischen Feuerwehrgerätehaus und Sportplatz, eine neue Kita für Kinder von einem bis sechs Jahren entstehen. (Foto: kai)

Eigentlich hätte die Betreuungseinrichtung zum Start des neuen Kindergartenjahres im August 2018 bezugsfertig sein sollen. Doch der Baubeginn hatte sich verzögert, weil das Gelände aufwendig aufgeschüttet werden musste, wie Bürgermeister Wilfried Mogk erklärt. Zwischendurch musste immer wieder gewartet werden, bis der Boden sich gesetzt hatte. Das führte zwar zu zeitlichem Verzug, sei aber nötig gewesen, um die Stabilität der Bodenplatte nicht zu gefährden. Außerdem habe dieses Verfahren der Gemeinde eine Menge Geld gespart.

Insgesamt sind knapp 3,2 Millionen Euro für den Neubau auf dem 4500 Quadratmeter großen Grundstück zwischen dem Feuerwehrgerätehaus und dem Sportplatz veranschlagt. Der Wetteraukreis wird sich an den Baukosten mit 285 000 Euro beteiligen.

Minnert übernimmt Rohbau

87 Mädchen und Jungen können in der neuen Kita betreut werden. Geplant ist eine U3-Gruppe für Kleinkinder samt Schlafraum und eine Ü3-Gruppe für Drei- bis Sechsjährige, außerdem zwei sogenannte altersgemischte Gruppen für Kinder von einem bis sechs Jahren. In der Mitte zwischen allen Gruppenräumen wird ein Spielflur eingerichtet. Das Außengelände wird in zwei Bereiche unterteilt: einer für Kleinkinder, der andere für die größeren. Neu ist auch die Ganztagsbetreuung mit Mittagessen.

Am Dienstag sollen die Bagger in Gettenau anrollen. Ein Großteil der Arbeiten ist laut Mogk bereits vergeben. Den Rohbau etwa wird die Echzeller Firma Minnert übernehmen. Auch Fachfirmen für Elektro, Sanitär, Heizung, Dach und Gerüstbau seien schon beauftragt. Aktuell laufe die Ausschreibung für den Einbau der Türen und Fenster.

Kita Alte Molkerei soll geschlossen werden

Wenn die Einrichtung öffnet, sollte die Gemeinde wieder allen Kindern in ihrer Wohngemeinde einen Betreuungsplatz anbieten können. »Teilweise standen bis zu 20 Kinder auf der Warteliste«, sagt Mogk. Der Bürgermeister geht davon aus, dass die Kapazitäten künftig ausreichen werden – auch wenn einer der drei bestehenden kleineren Kindergärten, der in der Alten Molkerei, nach Vollendung des Neubaus geschlossen werden soll. Diese Kita entspreche nicht mehr den heutigen Standards, erklärt Mogk, habe nur noch Bestandsschutz, das heißt selbst eine Änderung der Öffnungszeiten und der Betreuungskonzepts würde zum Erlischen der Betriebserlaubnis führen. Zudem können die Kinder sich dort nicht draußen austoben: Es gibt kein Außengelände.

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