13. März 2018, 10:00 Uhr

Rhönrad

Halber Punkt fehlt Felicia Mölcher zu Bronze

Bei den hessischen Rhönrad-Meisterschaften qualifizierten sich drei Rhönradturnerinnen des TSV Groß-Eichen für die süddeutschen Wettkämpfe.
13. März 2018, 10:00 Uhr
Felica Mölcher qualifiziert sich als Vierte für die »Süddeutschen«. (pm)

Für die Bundesklasse-Turnerinnen des TSV Groß-Eichen begann dieser Tage das Wettkampfjahr mit dem Rhönrad in Taunusstein. Bei den hessischen Meisterschaften ging es um die Qualifikation für die süddeutschen Jugendmeisterschaften im Mai bzw. die süddeutschen Meisterschaften der Erwachsenen im September. Dort können sich die Turnerinnen jeweils für die deutschen Meisterschaften qualifizieren. Felicia Mölcher, Meike Sprankel und Joana Ziersch schafften allesamt die Qualifikation.

Ein Quartett des TSV ging in unterschiedlichen Altersklassen an den Start, wobei alle jeweils eine Übung in den drei Disziplinen Gerade, Sprung und Spirale zeigten. Lara Decher und Felicia Mölcher gingen in der Altersklasse 13/14 an den Start. Jedoch hatte Lara Decher keinen guten Tag erwischt. Sie konnte ihre Trainingsleistung nicht abrufen und landete am Ende auf dem achten Rang. Besser lief es bei Felicia Mölcher, die nur in der Spirale einige Punkte liegen ließ. In den anderen beiden Disziplinen präsentierte sie sich gut und sicherte sich mit 17,35 Punkten Platz vier und damit die Qualifikation. Ein halber Punkt fehlte zu Rang drei.

Neuland für Sprankel und Ziersch

Eine Premiere in der Klasse der Erwachsenen (AK 19+) feierten Meike Sprankel und Joana Ziersch. Das Besondere an der Erwachsenenklasse ist das Turnen der Geradekür auf Musik. Hier zählt nicht nur die Ausführung sowie die Schwierigkeit der Übung, sondern auch die Musikalität. Los ging es für die beiden jedoch mit der Disziplin Sprung. Hierbei zeigen die Aktiven Salto und Drehungen stehend vom Rad auf eine Matte. Beide konnten hier eine gute Leistung abliefern, auch wenn Joana Ziersch von den Kampfrichtern weniger Punkte als erhofft bekam. In der folgenden Spirale-Übung hatten beide Probleme, sodass zurückfielen.

Die Aufregung bei der Kür auf Musik war bei beiden groß. Ziersch schlug sich wacker. Sie benötigte nur eine Hilfestellung und konnte kleine Unsicherheiten gut überspielen. Noch etwas besser lief es bei Meike Sprankel, die ihre guten Leistungen aus dem Training abrufen konnte und die fünfthöchste Wertung ihrer Altersklasse erhielt.

Am Schluss standen zwar nur die Ränge elf und 13 zu buche, jedoch befindet sich der Großteil der Konkurrenz zurzeit in Höchstform für die bevorstehende 1. WM-Qualifikation. Am Ende des Tages zogen die Trainer Nadja Schombert und Dirk Wünsch trotz durchwachsener Leistungen ein positives Resümee. Für Sprankel und Ziersch war es der erste Auftritt in der neuen Leistungsklasse.

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