Handball

Entwarnung, Trennungen, Verlängerung: Wechselbad der Gefühle bei HSG Wetzlar

Es geht rund bei der HSG Wetzlar: Olle Forsell-Schefvert, der während der Göppingen-Partie in die Klinik gebracht wurde, gibt Entwarnung. Derweil verabschiedet sich Evars Klesniks! Doch nicht nur das.
09. Februar 2018, 14:46 Uhr
Der verletzte Olle Forsell-Schefvert (HSG Wetzlar) krümmt sich nach der rüden Attacke von Kresimir Kozina (44/Frisch Auf Göppingen) vor Schmerzen. (Foto: Vogler)

HSG Wetzlar


Rippenbruch oder gar ein Milzriss? Die Befürchtungen waren groß am Donnerstagabend in der Rittal Arena. Nun das große Aufatmen bei der HSG Wetzlar. Die Verletzung von Olle Forsell-Schefvert, die sich der Schwede bei der Partie der DKB Handball-Bundesliga am Donnerstag gegen Frisch Auf! Göppingen zugezogen hatte, hat sich als weniger schwerwiegend herausgestellt als zunächst angenommen. Das ergaben die Untersuchungen der Mediziner am Klinikum Wetzlar. "Olle hat sich bei dem Zusammenstoß ein stumpfes Bauchtrauma und eine Rippenprellung zugezogen. Er kann die Klinik heute wieder verlassen, und wir starten morgen direkt mit den Reha-Maßnahmen, sodass Olle möglichst schnell wieder schmerzfrei aufs Parkett zurückkehren kann", so Mannschaftsarzt Marco Kettrukat. Der Schwede war am Donnerstag bei einem Durchbruchsversuch mit dem Göppinger Spieler Kresimir Kozina zusammengestoßen und daraufhin zur Sicherheit ins Klinikum Wetzlar gebracht worden.

Für Evars Klesniks endet im Sommer hingegen eine erfolgreiche Zeit in Wetzlar. Der Vertrag des sympathischen Letten wurde auf dessen Wunsch hin nicht verlängert. "Ich bin nicht mehr der Jüngste, und die Knochen tun häufiger weh als früher", erklärt der Abwehrchef mit einem Augenzwinkern. "Außerdem möchte ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen, die in Minden lebt", so der 37-Jährige. Klesniks war im August 2013 vom TSV GWD Minden an die Lahn gewechselt und hatte sich fortan nicht nur zum Führungsspieler und verlängerten Arm des Trainers entwickelt, sondern auch zum Publikumsliebling. "Die Zeit in Wetzlar war super! Für mich waren es fünf Jahre mit einer tollen Mannschaft, einer geilen Halle und einem großartigen Publikum", so Klesniks. Ersatz ist offenbar nicht geplant: "Handball-Erstligist HSG Wetzlar hat seine Kaderplanungen für die kommende Saison abgeschlossen", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.

Neben Klesniks wird sich auch Philipp Pöter im Sommer von den Wetzlarer Fans verabschieden. Der auslaufende Vertrag des Spielmachers wurde nicht verlängert. Pöter war 2016 von Leipzig an die Lahn gewechselt. In seiner ersten Saison war der 31-Jährige zunächst länger ausgefallen, ehe er in seinem zweiten Jahr mehr Spielanteile erhielt und zusammen mit Filip Mirkulovski für die Spielsteuerung sorgte.

Verlängert hat derweil Ex-Nationalspieler Stefan Kneer. Er wird zwei weitere Jahre bei der HSG Wetzlar bleiben. "Er ist wirklich ein super Charakter und unglaublich professionell. Für uns ist er ein ganz wichtiger Abwehrspieler, der in der Vorbereitung und beim Spiel gegen Göppingen auch Fortschritte im Angriff gezeigt hat", sagt Trainer Kai Wandschneider. "Stefan verfügt über enorm viel Bundesligaerfahrung, und solche Spieler sind immer sehr wertvoll für einen Kader! Darüber hinaus ist Stefan immer jemand, der eine Haltung zeigt und loyal dem Verein gegenüber ist." Kneer selbst freut sich auf die weitere Zeit in Mittelhessen: "Meine Familie und ich fühlen uns in Mittelhessen und besonders hier in Wetzlar unheimlich wohl, von daher bin ich sehr glücklich, dass ich auch die kommenden zwei Jahre bei der HSG Wetzlar spielen kann. Wir haben eine tolle Atmosphäre im Klub, was mit dafür ausschlaggebend war, dass ich meinen Vertrag hier verlängert habe."

 

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