08. März 2018, 06:15 Uhr

HSG Wetzlar

HSG Wetzlar: Dezimiert nach Flensburg

Zwischen Pokal-Euphorie und Derby-Fieber hat die HSG Wetzlar das Nachholspiel bei der SG Flensburg/Handewitt zu bestreiten. Ohne Torhüter Benjamin Buric und ohne Spielmacher Philipp Pöter.
08. März 2018, 06:15 Uhr
Die Abwehr muss stehen: Olle Forsell Schefvert (links) und Evars Klesniks bestreiten heute mit ihrer HSG Wetzlar die Neuansetzung bei der SG Flensburg/Handewitt. (Foto: cbe)

HSG Wetzlar


+++ Gegner für HSG Wetzlar im Halbfinale des Final 4 ausgelost +++

Für die HSG Wetzlar steht am heutigen Donnerstag um 19 Uhr das Auswärtsspiel in der Handball-Bundesliga bei der SG Flensburg/Handewitt an. Nachdem die Partie aufgrund des starken Schneefalls am vergangenen Donnerstag abgesagt worden war, müssen die Grün-Weißen zwischen dem Pokal-Triumph vom letzten Sonntag (25:21 gegen TVB Stuttgart) und dem Prestige-Derby beim TV 05/07 Hüttenberg nächsten Sonntag (15 Uhr, Sporthalle Gießen Ost) erneut die 1240 Kilometer lange Reise in den Norden antreten.

Trainer Kai Wandschneider muss dabei neben dem Langzeitverletzten Alexander Herrmann diesmal auch auf Spielmacher Philipp Pöter und auf Torhüter Benjamin Buric verzichten. Pöter hatte sich im Pokal-Viertelfinale am großen Zeh verletzt und muss einige Tage pausieren. Dies gilt auch für Benjamin Buric. Der bosnischen Nationalkeeper wurde von der medizinischen Abteilung aufgrund einer Muskelverhärtung in der linken Wade zur Sicherheit aus dem Trainings- und Spielbetrieb herausgenommen, wird also nicht bei seinem ab Sommer neuen Klub und Publikum vorspielen können. Bei Buric und Pöter besteht aber leichte Hoffnung, dass sie am Sonntag im Mittelhessen-Derby beim TV 05/07 Hüttenberg mitwirken können. In Flensburg hüten nun Nikolai Weber und Till Klimpke das Wetzlarer Tor, für Philipp Pöter steht Eigengewächs Fabian Kraft im Kader.

Der HSG steht das 40. Bundesliga-Duell seit dem Erstliga-Aufstieg mit den Flensburgern bevor. In 20 Spielzeiten gab es bislang nur zwei Wetzlarer Erfolge bei vier Unentschieden und 33 (!) Niederlagen. Eine ähnliche Sensation wie vor drei Wochen beim Rekordmeister THW Kiel würde die Liga 2017/18 komplett auf den Kopf stellen. Die Flensburger sind trotz nationaler und internationaler Beanspruchung formstabiler als der ewige Rivale aus Kiel und haben weiter die Chance auf den DM-Titel, in eigener Halle aber auch schon drei Punkte – Remis gegen Hannover, Niederlage gegen Kiel – eingebüßt.

Ebenso wie die HSG Wetzlar mit ihren vier Erfolgen in Serie gegen Frisch Auf Göppingen, bei THW Kiel, gegen TuS N-Lübbecke und im Pokal gegen TVB Stuttgart ist auch die SG Flensburg/Handewitt nach der Europameisterschaft hervorragend ins Jahr gestartet. In der Liga haben die von Maik Machulla trainierten Nordlichter drei Siege aus drei Spielen feiern können, unter anderem schlug man MT Melsungen mit 33:29. In der Champions League trennte man sich von Kielce und Veszprem jeweils unentschieden und besiegte auswärts Aalborg. Lediglich gegen Paris gab es eine Niederlage.

Neben dem baumlangen Kreisläufer Jakob Heinl fehlt Gastgeber Flensburg/Handewitt für die nächsten vier bis sechs Wochen Rückraum-Linkshänder Magnus Rød. Der Norweger hat sich im Champions-League-Spiel im dänischen Aalborg einen Außenbandriss im Fuß zugezogen.

»Flensburg hat so viele gute Spieler«, ist das für Wetzlars Trainer Kai Wandschneider keine allzu große Dezimierung, »weshalb es wenig Sinn macht, sich abwehrmäßig auf einen ganz speziell zu konzentrieren. Wer wie im Hinspiel bei uns einen Kentin Mahé 45 Minuten auf der Bank sitzen lassen kann, hat schon enorme Qualität.« Und weiter: »Flensburg hat eine Weltklasse-Abwehr mit dem Dauerbrenner Mattias Andersson dahinter. Er ist einer der größten Handballer in der Geschichte der Bundesliga«, so der HSG-Coach.

+++ Gegner für HSG Wetzlar im Halbfinale des Final 4 ausgelost +++

Für den eigenen Angriff erhofft sich Wandschneider mehr Durchschlagskraft aus dem Rückraum als gegen Nettelstedt und Stuttgart, hier sind sowohl Joao Ferraz/Stefan Cavor als auch Olle Forsell-Schefvert/Stefan Kneer in Abwesenheit von Alexander Hermann gefordert.

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