08. Januar 2019, 12:00 Uhr

Basketball

Max Montana: »Mein Knöchel fühlt sich großartig an«

Neben dem Comeback von John Bryant in Jena ging die Rückkehr von Max Montana in den Kader der Gießen 46ers fast unter. Dabei waren seine 18 Punkte Karrierebestwert. Der Rookie im Gespräch.
08. Januar 2019, 12:00 Uhr
Max Montana

Gießen 46ers


Der Fokus bei den Gießen 46ers lag zuletzt auf John Bryant: Schließlich fehlte der Superstar verletzt, ausgerechnet in einer Phase, in der der Spielplan der Basketball-Bundesliga mehrere Partien kurz nacheinander vorsah. Umso größer die Erleichterung, als der Center in Jena sein Comeback gab – und dann auch noch überragte. Da fiel ein anderes Comeback etwas hintenrunter, obwohl Max Montana ebenfalls eine starke Partie ablieferte. Ob es daran lag, dass der Forward nur ein »halbes Comeback« hatte, weil er bereits gegen Bonn wieder 46 Sekunden erhalten hatte? So oder so: Nach 18 Punkten – Karrierebestleistung für den Rookie – stellte sich ein fröhlicher Montana gerne den Fragen dieser Zeitung.

Max Montana, Sie haben ein gutes Spiel abgeliefert. Woher kam die Leistung?

Max Montana: Ich denke, ich hatte einfach eine Möglichkeit heute. Benni Lischka ist krank, also hatte ich die Chance auf seiner Position. Ich habe einfach mein Spiel gespielt. Wir sind alle etwas am kränkeln. Man hört das vielleicht an meiner Stimme, aber ich habe einfach durchgespielt, war nicht müde und habe mein Ding gemacht. Das war zu unserem Vorteil, wir haben den Sieg bekommen, den wir dringend brauchten.

Sie haben ein paar Wochen mit einem Bänderriss gefehlt. Wie war diese Zeit für Sie? Immerhin steht Ihre Profikarriere noch am Anfang und Sie waren das erste Mal draußen.

Montana: Ja, das war meine erste Verletzung. Aber mein Knöchel fühlt sich großartig an! Ich habe viel mit unserem Physiotherapeuten Lukas Lai gearbeitet, er ist wunderbar und hat mir viel geholfen. Es fühlte sich nicht so an, als wäre ich länger ausgefallen. Ich war drei Wochen draußen, was gar nicht so wenig ist, aber als ich zurückkam, wirkte es nicht so lang. Jetzt fühle ich zwar meine Beine ein bisschen, aber das wird in den nächsten Tagen besser.

Vor dem Sieg in Jena hatten die 46ers sechs Spiele in Folge verloren. Wie war das psychisch für das Team? Haben Sie steigenden Druck gespürt, sich über die Niederlagenserie unterhalten?

Montana: Wir wussten, dass wir gewinnen müssen. Klar, da war Druck, aber keine Nervosität. Alle spielten mit der nötigen Einstellung. Wir haben die Dinge gemacht, die man machen muss, um Spiele zu gewinnen. Und wenn wir die weitermachen, gewinnen wir auch noch mehr Spiele.

Eine letzte Frage noch zu John Bryant...

Montana: Ich kann nicht genug gute Dinge über ihn sagen. Als Basketballer fühle ich mich so wohl, wenn ich mit ihm auf dem Feld stehe, der Typ hat Augen im Hinterkopf. Er findet dich überall, kann selber abschließen und hat einfach eine überragende Präsenz. Er ist mit Sicherheit einer der besten Center, mit denen ich je gespielt habe. Als Mensch ist er einfach wundervoll, großzügig, liebt es zu teilen. Ich könnte noch tagelang so weitermachen! (Foto: mv)

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