26. Juli 2018, 07:00 Uhr

Mountainbike

Topfit beim Saisonhöhepunkt

Die Meister im Cross Country heißen Elisabeth Brandau und Manuel Fumic. Auf einer »super Strecke« in St. Ingbert, auf der auch Noah Jung, Niclas Zimmer und Thorben Jost sehr zu gefallen wussten.
26. Juli 2018, 07:00 Uhr
Noah Jung vom Team delta-bike.de fährt bei der U19-DM auf Platz fünf vor. (Foto: pm)

Der 4,2 km lange Kurs im Saarländischen mit 160 Höhenmetern forderte den Mountainbikern alles ab, zumal die Temperaturen ebenfalls der deutschen Elite zusetzten. Lediglich eine Sekunde entschied zwischen Fumic und Georg Egger (Team Lexware) über Sieg und Niederlage. Ganz so knapp waren die Zieleinläufe in den Nachwuchsklassen nicht, in denen die heimischen Teilnehmer ihre gesteckten Ziele nicht nur erreichten, sondern auch übererfüllten.

Bei den U19-Jugendlichen hatte Mittelhessen mit Noah Jung von der RSG Gießen und Wieseck bei heißen Temperaturen ein heißes Eisen im Feuer. Der Fahrer vom Team delta-bike.de sicherte sich nach sechs Runden den fünften Platz – und stellte damit unter Beweis, dass sein persönliches Ziel von einer Fahrt »unter die Top acht« nicht zu hoch angesetzt war.

Jung übererfüllt sein Ziel

Nach einem guten Start war der 17-Jährige gleich vorn dabei. An der Spitze schraubte derweil ein Trio das Tempo enorm in die Höhe und setzte sich ab. Der Schunk-Azubi wurde nach Runde zwei auf Rang sieben notiert – in Schlagdistanz zu zwei weiteren Fahrern, die er in Runde drei kassierte. Im Verlauf der Restdistanz verteidigte der 60 kg leichte Wiesecker diese Platzierung. »Ich bin mehr als zufrieden mit dem Rennen und meiner gezeigten Leistung«, resümierte Jung nach dem Rennen.

Deutscher Meister wurde nach 1:01:59 Stunden Leon Kaiser vom Team Bulls mit zwölf Sekunden Vorsprung auf Moritz Schäb (HWG Gedern/TGV Schotten). Jung war nach 1:05:23 Stunden im Ziel und hatte lediglich zwei Minuten Rückstand auf einen Podestplatz. »Jetzt wird erst einmal eine kleine Rennpause eingelegt, bis dann die letzten beiden Rennen der internationalen MTB-Bundesliga in Freudenstadt und Titisee-Neustadt anstehen«, schaut Jung voraus, hier will er mit einer »Top-10-Platzierung im Gesamtklassement« aus der Saison herausgehen.

Ebenfalls in der U19 am Start war Percy Fügert von der RSG Gießen und Wieseck. Mit einer Runde Rückstand fuhr Fügert als DM-35. über die Ziellinie in St. Ingbert. Fügert, der in dieser Saison schon fünf Platzierungen zu Buche stehen hat, ist in seiner ersten U19-Saison unterwegs und darf damit auch in der kommenden Saison noch bei den Junioren, dann im älteren Jahrgang starten.

Jost »überglücklich«

Einen starken Eindruck hinterließ bei den deutschen Meisterschaften auch U17-Fahrer Thorben Jost vom RSC Grünberg, für den die Titelkämpfe im olympischen Cross Country »das Saisonhighlight« darstellten. Aufgrund der bisherigen starken Saisonergebnisse war es dem Schüler der Theo-Koch-Schule gestattet, aus der ersten Startreihe heraus das DM-Rennen in Angriff zu nehmen.

»Von Beginn an konnte ich mich gut in der Führungsgruppe behaupten«, immerhin hatten sich 72 Biker am Start formiert. Nach und nach setzten sich zwei Fahrer ab, später wuchs die Spitze zu einem Trio. Jost wurde auf der vierten Position geführt, ließ sich von diesen Positionswechseln nicht beeinflussen und absolvierte ein taktisch und technisch sehr gutes Rennen. So überquerte der Fahrer des Teams »Marder STOP& GO« die Ziellinie als Vierter und war damit auch gleichzeitig schnellster Deutscher seines Jahrgangs: »Mit diesem Ergebnis war ich überglücklich, damit hätte ich im Vorfeld wirklich nicht gerechnet.« Den Sieg sicherte sich nach 47:22 Minuten Thore Hemmerlin (Team Lexware).

Das Lexware-Team bestimmt auch das Geschehen bei den U23-Fahrern, Maximilian Brandl (RV Wombach) führte nach 1:12:03 Stunden dabei ein teaminternes Quartett an. Niclas Zimmer von der RSG Gießen und Wieseck musste unter 50 Teilnehmern aus der vorletzten Reihe starten, da der Vetzberger erst seit Jahresbeginn in der U23 unterwegs ist und noch nicht entsprechend viele Ranglistenpunkte hat sammeln können.

Zimmer mit starkem U23-Debüt

»Ich bin vom Start gut weggekommen und konnte in der ersten halben Runde schon auf Position 20 vorfahren«, ließ es der Projektassistent einer Marketingfirma gleich richtig krachen. Dann allerdings rutschte der bei einer Größe von 1,87 Metern 71 Kilogramm leichte Zimmer in einer Kurve weg, stürzte und musste fünf Konkurrenten passieren lassen. In den folgenden Runden »machte ich stets ein bis zwei Positionen gut und erreichte das Ziel als 17.«

Damit zeigte sich der 19-Jährige (Team Hipf Race Bikes), der immerhin noch drei Jahre in der U23 vor sich hat, »zufrieden«. Bereits am 11. August steht ein weiterer Höhepunkt mit den hessischen Bergzeitmeisterschaften an. Der nächste MTB-Einsatz in der Bundesliga ist für den 23. September in Freudenstadt geplant.

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