13. Oktober 2017, 22:48 Uhr

Kreisligen B

»Mit Pressing die Kontrolle übernehmen«

13. Oktober 2017, 22:48 Uhr
Trainer Wolfgang Weimer und der SV Schwalheim sind noch ungeschlagen. Am Sonntag geht’s für die Germanen gegen Aufsteiger TSG Wölfersheim. (Foto: Nici Merz)

In Nieder-Wöllstadt wird nach einem Jahr wieder um Punkte gespielt. Der Kunstrasenplatz an der Friedberger Straße wurde mit dem Pokalspiel gegen den Türkischen SV Bad Nauheim am Mittwoch eingeweiht, jetzt empfängt die zweite Mannschaft des SV Nieder-Wöllstadt am Sonntag (13 Uhr) in der Kreisliga B Süd den VfB Petterweil II.

Kreisliga B Nord

Mit je 14 Punkten sind die SG Oppershofen und der VfR Butzbach Tabellennachbarn auf den Mittelfeldplätzen sieben und acht. Oppershofen feierte nach zuvor fünf sieglosen Spielen einen 8:1-Sieg beim SV Hoch-Weisel II. Butzbach wiederum war in fünf Spielen ungeschlagen geblieben, ehe zuletzt eine 1:7-Niederlage gegen den SV Schwalheim zu verdauen war. SG-Trainer Christian Ehnert atmete am Sonntag auf: »Endlich wieder ein Dreier. Wir wollen nun im Nachbarschaftsduell nachlegen und die Grundlage schaffen, bis zur Winterpause den Kontakt zum ersten Tabellendrittel wieder herzustellen. Da wir bereits am Dienstag in Wisselsheim und am nächsten Sonntag in Wölfersheim spielen, ist das rechnerisch möglich, falls wir gegen Butzbach drei Punkte holen.« Wer bei der SG Oppershofen auflaufen wird, ist noch unklar. Zumindest fallen die beiden im Sommer vom VfR Butzbach gekommenen Konstantin Schreiner und Lukas Lottig aus. Ehnert: »Da setzen wir erneut auf die Erfahrung von Jürgen Bellersheim und Gerhard Suchantke, die eine wichtige Rolle im Ensemble spielen werden. Zudem steht erneut Tobias Schwarz als Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld wieder zur Verfügung. So gesehen schaue ich schon entspannt auf die Begegnung, obwohl der VfR Butzbach schwer einzuschätzen ist. Die Mannschaft kam bislang zu Ergebnissen, die man dem Team nicht unbedingt zugetraut hatte.«

In Butzbach hat man an der bitteren 1:7-Schlappe vom Vorsonntag zu knabbern. Pressewart Sven Langner relativiert allerdings: »Wir haben dort nach passablem Beginn enttäuscht. Jedoch spielte das Endergebnis nicht die Überlegenheit der Schwal-heimer wider. Wir wollen uns in Oppershofen rehabilitieren. Ein Druck liegt nicht auf der Mannschaft. Deshalb sehe ich reelle Chancen für den VfR Butzbach.«

Die einzige noch ungeschlagen Mannschaft im 16er-Feld ist der SV Germania Schwalheim. Das soll auch am Sonntag so bleiben, wenn der Aufsteiger TSG Wölfersheim kommt. Die Schwalheimer laufen mit der Empfehlung von zuletzt zwei 7:1-Siegen gegen den SV Hoch-Weisel II und in Butzbach auf. Von solchen Vergleichen hält Germanen-Trainer Wolfgang Weimer überhaupt nichts und erinnert, dass der hohe Erfolg vom Vorsonntag erst in der Schlussphase zu Stande gekommen sei. Zudem sieht er die TSG Wölfersheim, den nächsten Gegner, im Aufwind und spricht »von einem ernstzunehmenden Gegner, der einen unbequemen Fußball spielen wird. Wir wollen mit Pressing schnell die Kontrolle des Spiels übernehmen und haben den neunten Sieg als Ziel im Auge. Schließlich geht es anschließend zum SKV Beienheim II, den ich als den Titelfavoriten Nummer eins ansehe.« Am Sonntag muss Weimer auf seinem Stammtorwart Florian Winkler verzichten. Wer dessen Position einnimmt, stand gestern noch nicht fest.

Sehr zufrieden gibt man sich bei der TSG Wölfersheim, die in den letzten vier Spielen zehn Punkte holte und sich auf Platz sechs vorgespielt hat. Trainer Andreas Brenner: »Wir haben können die nächsten Aufgaben in Schwalheim und gegen die SG Oppershofen entspannt angehen. Die Schwalheimer zähle ich mit zu den Aufstiegsanwärtern. Am Vorsonntag in Butzbach habe ich eine starke Schwalheimer Mannschaft gesehen.« Personell dürften alle Spieler bei den Wölfersheimern an Bord sein. »Wenn alles passt, dann ist vielleicht in Schwalheim ein Punkt drin«, sagt Brenner.

Kreisliga B Süd

19:20 Tore. Das ist die Bilanz des FC Kaichen II aus den letzten fünf Spielen mit durchweg knappem Ausgang. Die Ofcarek-Elf erwies sich zuletzt als Garant für spannenden Fußball. Da man am Vorsonntag beim VfB Friedberg II 5:4 gewann und diesen Mittwoch den SV Rosbach 4:3 bezwingen konnte, haben sich die Kaichener aus dem unteren Tabellendrittel entfernt. Am Sonntag ist Spitzenreiter FSG Burg-Gräfenrode zu Gast. Die »Roggauer« wollen im zwölften Spiel den zwölften Dreier einfahren. Schließlich lauert nur drei Punkte dahinter der FSV Kloppenheim. Dort gastiert am Sonntag der SV Gronau II, der sich drei Tage nach dem Ausrutscher gegen den SV Rosbach dann gegen den TSV Rödgen (5:1) gefestigt zeigte.

Nach sieben Siegen in Folge will der auf Platz drei vorgestoßene VfR Ilbenstadt auf dem Erfolgsweg bleiben und den Türkischen SV Bad Nauheim II punktlos nach Hause schicken. Mit nur einem Sieg aus zehn Spielen ist der letztjährige A-Ligist SSV Heilsberg auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Jetzt droht der Fall bis in die C-Liga. So dramatisch sieht Trainer Sascha Schmalbach die Lage nicht. Er verweist auf passable Leistungen seiner Schützlinge, denen aber im Abschluss die nötige Konsequenz fehle. Ob sich dies am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Karben II ändert?

»Bei uns herrscht Riesenfreude, dass wir nach einem Jahr wieder ein echtes Heimspiel haben werden. Und wir wollen den ersten Sieg auf dem Kunstrasen feiern«, gibt sich der Trainer des SV Nieder-Wöllstadt II, Torsten Zimmermann, kampfbetont. Gegner VfB Petterweil II liegt mit fünf Zählern Abstand zu den Nieder-Wöllstädtern auf einem Abstiegsplatz. Zimmermann rechnet vor: »Mit dem angestrebten Dreier hätten wir einen passablen Abstand nach unten hergestellt. Und ich denke, wir schaffen das auch.«

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