Im Finale von Istanbul den US-Boys knapp unterlegen

(pv) Bei ihrer Ankunft in Gießen waren sich Robel Atoberhan und Christoph Harnisch einig: »Ich habe überall Muskelkater«, sagten sie. Erschöpft, aber überaus erfolgreich kehrten die Basketballer der Fachhochschule Gießen-Friedberg von ihrer Istanbul-Reise zurück. Fünf Tage lang waren die Studierenden der FH zu Gast beim 29. Sport Fest der Bogazici Universität im Herzen Istanbuls. Die bekannteste Universität der Türkei verdankt ihren Namen der direkten Lage am Bosporus und wurde 1971 auf dem imposanten Campus des damaligen Robert Colleges gegründet.
17. Juni 2009, 15:14 Uhr
Das Team der FH Gießen-Friedberg musste sich erst im Finale knapp geschlagen geben. (Foto: pv)

Ehe die Wettkämpfe starteten, durften die 1 300 Athleten Istanbul von der Wasserseite aus kennenlernen. Eine Bootstour ermöglichte den Sportlern, die durch den Bosporus geteilte Metropole in Ruhe zu betrachten, bevor die Stadtbesichtigung im einstigen Konstantinopel zu Fuß fortgeführt wurde. Die Stadtbesichtigung und die Eröffnungsfeier auf dem altehrwürdigen Hochschulcampus merkte man dem Team um Sebastian Rotaru am nächsten Tag nicht an.

In den beiden Gruppenspielen gegen die Vertretung aus Frankreich und der gastgebenden Türkei trat der amtierende Deutsche Fachhochschul-Meister mehr als souverän auf. Unbeeindruckt zeigten sich die hiesigen Studierenden auch von der so oft zitierten internationalen Härte. Mit ihrer fairen und beherzten Spielweise gewannen die Mittelhessen nicht nur beide Spiele deutlich, vielmehr gewannen sie auch die Sympathien der Zuschauer und Gegenspieler.

Nachdem die Qualifikation für das Halbfinale geschafft war, besuchten die FH-Basketballer einige Wettkämpfe der insgesamt 22 Sportarten und tauschten sich mit Teilnehmern aus aller Welt aus. Sportlich gesehen trafen die Gießen-Friedberger im Halbfinale auf das Team aus Rumänien. In der intensiv geführten Partie überzeugten vor allem die Rotaru-Brüder unter den Brettern. Gegen ihre Landsleute ackerten die beiden Centerspieler unermüdlich und ermöglichten Vince Zabel und Tadas Urnieza immer wieder offene Würfe von außen, die diese meist souverän versenkten. Am Ende stand ein verdienter und ungefährdeter Sieg auf der Anzeigetafel, der Timo Röddiger und seinem Team die erste internationale Finalteilnahme bescherte.

Dort warteten bereits die Spieler der Florida State University. Die Amerikaner qualifizierten sich ebenfalls souverän für das Endspiel. Vor rund 500 Zuschauern setzten sich die US-Boys gleich zu Beginn des Finales leicht ab, jedoch blieben die Gießen-Friedberger trotz eklatanter Wurfschwäche immer auf Schlagdistanz. Nach der Halbzeitpause mussten die FH-Studierenden erst einmal einen kleinen Schock verdauen. Aufbauspieler Vince Zabel stürzte beim Kampf um den Ball so unglücklich, dass er sich eine schwere Handverletzung zuzog und sofort ärztlich behandelt werden musste. Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern lieferte sich »Team Germany« einen tollen Kampf mit den College Spielern der FSU. Am Ende mussten sie sich jedoch knapp geschlagen geben und mit einem hervorragenden zweiten Platz begnügen.

FH Gießen-Friedberg: Tadas Urnieza, Christoph Harnisch, Robel Atoberhan, Johannes Karsten, Timo Röddiger, Vince Zabel, Sebastian und Felix Rotaru.

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