11. Januar 2019, 10:15 Uhr

Berliner Modewoche beginnt

Auf den Straßen Berlins kann man auch im Alltag häufig interessante Kleidung sehen, weiße Socken in Halbschuhen etwa. Wenn die Modewoche anfängt, ist auf den Laufstegen aber noch einiges mehr zu erwarten.
11. Januar 2019, 10:15 Uhr
Blick auf das E-Werk während der Berlin Fashion Week (2018). (Foto: Lisa Ducret)

Berlin (dpa) - In Berlin beginnt am Montag die Modewoche. Designer zeigen dort ihre Ideen für den nächsten Herbst und Winter. Am späten Montagabend eröffnet Bogner den Laufsteg im E-Werk, einer alten Industriehalle.

Marina Hoermanseder zeigt ihre Kollektion auf einem früheren Brauereigelände. Spannend auch: Wer sitzt in den ersten Reihen?

Promis sind bisher etwa bei Marc Cain angekündigt. Die rotblonde Sarah Rafferty, die in der US-Serie «Suits» die Donna spielt, soll kommen. Sie ist eine frühere Kollegin von Herzogin Meghan, die im vergangenen Jahr Großbritanniens Prinz Harry geheiratet hat.

Dabei sind bis Donnerstag auch das Label Riani, die Österreicherin Lena Hoschek und die Mainzerin Anja Gockel. Modeschöpfer Kilian Kerner kehrt nach drei Jahren zurück. Das Modeunternehmen Tom Tailor kündigte Topmodel Toni Garrn und Sängerin Nena samt Tochter an.

Daneben kommen wohl jede Menge Blogger und Instagrammer. Vor dem offiziellen Start lädt am Sonntagabend bereits Harald Glööckler ein und verspricht eine «opulente Inszenierung», auch mit kurvigen und älteren Models.

Seit 2007 gibt es zwei Mal im Jahr die Berliner Modewoche. Dort laufen verschiedene Messen, rund 30 Modenschauen und Präsentationen sind geplant. Die Senatswirtschaftsverwaltung erwartet rund 70.000 Besucher. Lange gab es parallel die Messe «Bread & Butter», die dann ausgelagert und zuletzt von Zalando auf Eis gelegt wurde.

Die Modewoche pflegt dafür weiter ihre Liebe zu ungewöhnlichen Orten. Den Berliner Salon zum Beispiel zieht es diesmal in eine Kirche und in die benachbarte Villa: Die St. Elisabeth-Kirche von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) hat im Zweiten Weltkrieg starke Schäden erlitten und wird seit Jahren saniert.

Ein paar bekannte Namen fehlen aber - sie zieht es stattdessen auf internationale Laufstege. Das Unternehmen Hugo Boss ist nicht dabei, man konzentriere sich für die Herbst/Winter-Kollektion 2019 auf die New Yorker Fashion Week Anfang Februar. Den Designer Michael Michalsky («Germany's Next Topmodel») zieht es nach Paris, wo von Dienstag an parallel zum Berliner Event Männermode gezeigt wird. In der Modewelt stehen später auch noch Schauen in London und Mailand an.

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