07. September 2017, 21:08 Uhr

Geschichten aus der Zukunft

Herbert George Wells schrieb über Raumschiffe und Außerirdische. Und das in einer Zeit, in der man noch nicht ins Weltall flog. Der Schriftsteller verfasste Science-Fiction. Noch heute sind seine Geschichten berühmt.
07. September 2017, 21:08 Uhr

Er schrieb über einen Forscher, der ein Mittel entdeckt, das unsichtbar macht. Er schrieb über eine Maschine, mit der man durch die Zeit reisen kann. Verfasst hat die spannenden Sachen ein Mann aus England. Er hieß Herbert George Wells. Sein Name wird meist abgekürzt: H. G. Wells.

In einem seiner berühmtesten Bücher geht es darum, dass Außerirdische vom Planeten Mars auf unserer Erde landen. Die Mars-Bewohner sind aber alles andere als friedlich: Sie wollen die Menschheit vernichten und sich die Erde unter den Nagel reißen. Das kann gerade noch verhindert werden. Aber nicht dank toller Waffen, sondern mithilfe winziger Bakterien. Diese Geschichte heißt »Krieg der Welten«. H. G. Wells schrieb Science-Fiction-Geschichten. Das bedeutet, er dachte sich Dinge aus, die in der Zukunft spielen könnten: Zum Beispiel, dass Aliens mit Raumschiffen angeflogen kommen und auf der Erde landen. Oder dass jemand eine Maschine erfindet, mit der man durch die Zukunft reisen kann. Diese Geschichten schrieb Wells vor mehr als 100 Jahren. Also in einer Zeit, in der es noch keine Computer, Handys oder Internet gab.

Kritik an der Gesellschaft

In seinen Büchern geht es aber nicht nur um Aliens, Zeitreisen und verrückte Forscher. »Wells war zum Beispiel sehr kritisch gegenüber der Gesellschaft. Und diese Kritik verpackte er in seinen Büchern«, erklärt der Fachmann Elmar Schenkel. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit H. G. Wells.

Zum Beispiel kritisierte H. G. Wells in seinem Buch »Krieg der Welten« den Kolonialismus. Hinter dem Wort verbirgt sich, dass Länder wie Großbritannien damals verschiedene Gebiete besetzt hatten. Sie beanspruchten das Land einfach für sich und errichteten dort eine Kolonie. Auch wenn das Land vielleicht jemand anderem gehörte. Das passierte unter anderem in Tasmanien. Die Insel liegt in der Nähe Australiens. »So wie sich die Mars-Menschen bei ihrer Landung auf der Erde benahmen, so gingen die Briten damals mit den Ureinwohnern um. Das fand Wells einfach furchtbar«, erklärt der Experte. Ureinwohner wurden etwa misshandelt oder getötet.

Mit seinen Büchern wurde H. G. Wells berühmt. Viele seiner Geschichten sind mittlerweile verfilmt oder als Hörspiel erschienen. (Foto: dpa)

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